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Nachhaltigkeit: Exporttag in der Wirtschaftskammer


v.l.n.r.: Valérie Henn, Guido Hackl (Country Sales Manager ) und Romana Dietrichstein
Beim gestrigen Exporttag mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit, bezog Air France KLM Stellung zum Einsatz von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF). Ziel sei es, möglichst viele Partnerunternehmen für die Teilnahme am SAF-Programm zu gewinnen, um gemeinsam einen positiven Beitrag für die Umwelt zu leisten.

Die Air France-KLM-Gruppe ist davon überzeugt, dass der Einsatz von SAF zur Dekarbonisierung im Luftverkehr führe. Derzeit aus Altspeiseöl oder forst- und landwirtschaftlichen Reststoffen hergestellt, würden diese nicht-fossilen Kraftstoffe nicht mit der Lebensmittelindustrie konkurrieren und somit sicher eingearbeitet werden können. Und zwar ohne, dass derzeit in Betrieb befindliche Flugzeuge modifiziert werden müssten. Neben Flottenerneuerungen und Eco-Piloting also ein wichtiger Hebel, um das Ziel von null Netto-CO2-Emissionen bis 2050 und die SBTi-Verpflichtungen des Konzerns zu erreichen.

CO2-Emissionen um bis zu 85 % reduzieren

Die Teilnahme an dem Programm bestätigt das Bestreben der Branche, nach Alternativen zu fossilen Brennstoffen für den Antrieb von Verkehrsflugzeugen zu suchen, sowie ihr Engagement für mehr Nachhaltigkeit. Diese weitreichenden Partnerschaften stellen eine aufregende Entwicklung für das Air France KLM Netzwerk dar. Durch den Beitritt zu unserem Programm für nachhaltige Flugkraftstoffe spiegelt dies das Engagement wider, in sauberere Luft zu investieren und seinen CO2-Fußabdruck zu verringern, und unterstützen gleichzeitig das globale Engagement der Luftfahrtindustrie zur Minimierung schädlicher Emissionen. Diese zahlreichen Partnerschaften stellen eine vielversprechende Erweiterung der ehrgeizigen Nachhaltigkeits-Roadmap von Air France KLM dar.

SAF-Pionier seit 2011

Die Air France-KLM-Gruppe gehört zu den Pionieren beim Einsatz von SAF und hat bereits 2011 erste Flüge mit SAF durchgeführt. Heute unterstützt Air France-KLM aktiv den Aufbau eines auf die Herstellung von SAF spezialisierten Industriesektors, insbesondere in Europa, damit der Luftfahrtsektor von diesen Kraftstoffen in ausreichender Menge und zu einem Preis profitieren kann, der ihre breite Verwendung fördert. Ohne industrielle Produktion sind die Kosten für den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe vier- bis achtmal höher als die von fossilen Kraftstoffen. Seit dem 10. Jänner 2022 beteiligen sich die Kunden der Fluggesellschaften des Konzerns an den Kosten dieser Bemühungen, sukzessive nachhaltigen Flugkraftstoff einzuführen. Die Höhe dieses Beitrags hängt von der Entfernung der Reise und der gewählten Kabine ab. Bei Air France und KLM variiert er zwischen 1 und 4 EUR in der Economy-Kabine und zwischen 1,5 und 12 EUR in der Business-Kabine (direkt in den Tarifdetails 3 sichtbar). Darüber hinaus können sich Kunden, die dies wünschen, seit dem 13. Jänner 2022 freiwillig zum Kauf von zusätzlichem nachhaltigem Flugkraftstoff beitragen. 

Weitere Informationen zu den Verpflichtungen der Air France-KLM-Gruppe zur nachhaltigen Entwicklung finden Sie HIER.


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Sandra Zurek

Autor/in:

Nach 10 Jahren ist Sandra Zurek zum Profi Reisen Verlag zurückgekehrt und zeichnet aktuell neben Vermarktung und Medienkooperationen auch für Redaktion verantwortlich.





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