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TUI-Klarstellung: Betriebserlaubnis nicht gefährdet


Foto: Lightspring / shutterstock.com
Die TUI Group dementiert einen Online-Bericht des „Handelsblatts“, dass die Betriebserlaubnis wackle.

Das Handelsblatt berichtet heute in einem Online-Beitrag, dass die TUI bis 28. April einen Kundengeld-Versicherer finden müsse, um in Deutschland weiterhin Pauschalreisen verkaufen zu können. Die Verhandlungspartner hätten ihre Zusage jetzt zurückgestellt, heißt es darin.

Bereits vor einigen Tagen hatte die TUI beim Staat um Finanzhilfe angesucht. Laut einer dpa-Meldung soll eine Einigung über die staatliche Unterstützung – die Agentur Bloomberg spricht von 2 Mrd. EUR - jedoch kurz bevorstehen.

„Zu keiner Zeit gefährdet“

Das Dementi der TUI im Wortlaut: „Zu keinem Zeitpunkt war oder ist die Betriebserlaubnis der TUI gefährdet. Gegenstand der aktuellen Gespräche mit den Versicherern und der BaFin ist der Versicherungsschutz für Pauschalreisen. Bereits vor Veröffentlichung wurde dem Blatt im Rahmen der Recherchearbeit und auf Nachfrage mitgeteilt, dass die TUI in enger Abstimmung mit dem DRS und dieser mit der BaFin ist. Beim DRS handelt es sich nicht wie vom Handelsblatt formuliert um den „hauseigenen Versicherer“ der TUI sondern um einen Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG), der neben der TUI auch die DER Touristik und bis vor kurzem auch Ameropa (Deutsche Bahn) versichert. Sowohl der DRS wie auch die TUI als (neben der DER Touristik) über den DRS versichertes Unternehmen werden ihre jeweiligen Verpflichtungen fristgerecht erfüllen gemäß den Vorschriften, die in diesem Zusammenhang sowohl für andere Versicherungen als auch andere versicherte Unternehmen gelten. Sämtliche Gespräche verlaufen sehr konstruktiv und positiv. Selbstverständlich wird die TUI über den 28.4.20 hinaus weiterhin Pauschalreisen verkaufen. Das war zu keinem Zeitpunkt fraglich und wird es auch nicht sein.“ (red./Ag.)


  TUI, Versicherer, Kundengeldabsicherung, Betriebsgenehmigung, Corona, Staatshilfe, Pauschalreisen


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Autor/in:

Herausgeberin / Chefredakteurin

Elo Resch-Pilcik, Mitgründerin des Profi Reisen Verlags im Jahr 1992, kann sich selbst nach 24 Jahren Touristik - noch? - nicht auf eine einzelne Lieblingsdestination festlegen.




Touristiknews des Tages
28 Oktober 2020


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