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Vulkanasche: DRV bittet Airlines um Kulanz
Der Flugausschuss des Deutschen ReiseVerbands (DRV) bittet die in- und ausländischen Fluggesellschaften in Deutschland, den Reisebüros bei der finanziellen und administrativen Abwicklung von Umbuchungen und Stornierungen von Flügen entgegenzukommen.
DRV-Flugausschussvorsitzender Otto Schweisgut hat sich in einem Schreiben an die in Deutschland vertretenen Fluggesellschaften gewandt: „Uns ist bewusst, dass die Airlines ebenfalls massiven Belastungen ausgesetzt waren und es noch sind. Um jedoch eine zusätzliche Kostenbelastung der Reisebüros zu verhindern, appellieren wir an die Fluggesellschaften, eine faire Regelung für die Bearbeitung der Umbuchungen, Umschreibungen und Stornierungen zu finden.“ Der Vorschlag des DRV-Ausschusses Flug sieht vor, dass für den betroffenen Zeitraum vom 15. April an bis zur Normalisierung des Luftverkehrs von den Fluggesellschaften keine Agency Debit Memos (ADM) ausgestellt werden, welche mit Annullierungen, Umbuchungen sowie Umschreibungen von ausgefallenen Flügen in Verbindung stehen; und dass der Bearbeitungszeitraum, in denen Agenturen kostenlos Erstattungen vornehmen können, verlängert wird. Der Grund: Aufgrund der großen Menge an Erstattungen sind die bisherigen Bearbeitungsfristen nicht einzuhalten.
Die Auswirkungen der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull haben allen Beteiligten in der Reisebranche vollen Einsatz abverlangt. Reisebüros waren in dieser Situation für die Kunden ein wichtiger Ansprechpartner, um Flüge umzubuchen oder zu stornieren, so der DRV. (red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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