| news | hotel
ÖHV: Betriebe warten auf Entschädigung
Einer ÖHV-Umfrage in den betroffenen Bundesländern zufolge, hat kein einziges der teilnehmenden Hotels eine Entschädigungszahlung laut Epidemiegesetz erhalten, die offenen Forderungen belaufen sich auf durchschnittlich rund 220.000 Euro.
„Schön langsam brennt der Hut“, kommentiert ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer die Lage vieler Betriebe im Westen Österreichs vor einer ungewissen Wintersaison mit steigenden Infektionszahlen und Reisewarnungen. Durchschnittlich sind Forderungen von 220.000 Euro pro Betrieb offen. Geld, das dringend benötigt wird, wie Reitterer erklärt:
„Die doppelten Gehälter stehen vor der Tür. Jede weitere Verzögerung kann Arbeitsplätze kosten.“
Sollten den Bezirkshauptmannschaften Ressourcen für die Abwicklung fehlen, solle ihnen die nötige Manpower zur Verfügung gestellt werden.
„70 % haben noch nicht einmal eine Antwort auf den Antrag bekommen. Da ist offensichtlich Not am Mann“, fordert die Branchensprecherin den vollen Fokus auf die rasche Abwicklung. (apa)
öhv, epidemiegesetz, hotellerie, incoming, tourismuswirtschaft
Autor/in:
Sandra Zurek
Managing Director
Nach 10 Jahren ist Sandra Zurek zum Profi Reisen Verlag zurückgekehrt und zeichnet aktuell neben Vermarktung und Medienkooperationen auch für Redaktion verantwortlich.
Touristiknews des Tages
28 September 2026
Lesen Sie weitere
Artikel aus dieser Rubrik
-
Robinson veröffentlicht neuen Katalog 2026/27
Der Ganzjahreskatalog 2026/27 stellt neben... -
alltours baut Adults-only-Angebot weiter aus
Die Nachfrage nach Hotels nur... -
Booking und Expedia dominieren Europas OTA-Markt
Booking Holdings und Expedia Group... -
AK: Flugreisen führen bei Urlaubsbeschwerden
Probleme bei Flugreisen, enttäuschende Unterkünfte... -
Attitude Hotels setzen auf lokale Verwurzelung
Die mauritische Hotelgruppe Attitude stellt...
