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A4E: Kritik an Air Traffic Control
A4E beanstandet das Zunehmen von Flugverspätungen in Europa, für die der bodenbasierte Dienst von Fluglotsen Air Traffic Control (ATC) verantwortlich zeichnen soll.
Laut Aussendung von Airlines for Europe (A4E) kommt es aufgrund von mangelhafter Planung der ATC und Kapazitätsengpässen derzeit für europäische Reisende zu mehr als zwei Millionen Minuten Verspätung pro Monat. Gegenüber dem Vorjahr soll dies einem Anstieg von 12% und gegenüber dem Jahr 2015 einem Plus von 35% entsprechen. In einem gemeinsamen Brief an die europäischen Air Navigation Service Providers (ANSPs) drücken die CEOs der A4E-Mitgliedsfluggesellschaften ihre Besorgnis über die Störungen im Luftverkehr in diesem Sommer aus, die zu signifikanten Beeinträchtigungen für europäische Reisende führten.
Gravierende Mängel
Der Managing Director der A4E, Thomas Reynaert, wirft der ATC vor, dass fast 70% der ATC-Regulationen im Juli, als die Zwei-Millionen-Minuten-Marke überschritten wurde, nicht wetterabhängig waren, sondern durch Faktoren wie Kapazität und Personalbesetzung der ATC verursacht wurden. Übertriebene ATC-Regulationen in diesem Sommer hätten für die Airlines bedeutet, dass längere Routen geflogen werden mussten oder dass die Zahl von Flügen auf bestimmten Strecken reduziert wurden, was einen Dominoeffekt durch das Netzwerk ausgelöst und zu frustrierenden Verspätungen für die Passagiere geführt habe. Der in Brüssel beheimatete A4E ist ein Airline-Verband, dessen Mitglieder für mehr als 70% des Flugverkehrs in Europa zuständig zeichnen. (red)
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Autor/in:
Maria Hohenau
Freie Redakteurin / Senior Editor
Ist seit 1995 Mitglied des Redaktionsteams und genießt die sitzende Tätigkeit am Computer, die ihr den nötigen Ausgleich für ihre täglichen Hundespaziergänge und Qigong-Übungen verschafft.
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