| news | flug
Luftfahrt: "Keine neuen Umweltsteuern"
Die Luftfahrtindustrie wehrt sich gegen neue Steuern und Abgaben, um die schädlichen Treibhausgasemissionen der Flugzeuge zu senken.
Die Branche werde als "Buhmann des Klimawandels" gebrandmarkt und von Politikern als "Milchkuh" gesehen, sagte IATA-Chef Tony Tyler heute, Dienstag, auf einem Treffen der Branche in Hongkong. "Wir haben entschlossene, von Ideologie getriebene Kritiker in der Umweltlobby, die aktiv dafür kämpfen, dass die Luftfahrt höher belastet wird, etwa in der Form einer weltweiten Abgabe für Fluggäste", so Tyler. Er, der auch Chef der Fluggesellschaft Cathay Pacific ist, kritisierte, zur Zeit wucherten weltweit neue Steuern auf nationaler Ebene. Diese kämen dem Umweltschutz allerdings nicht zugute.
Die IATA hatte die politischen Spitzen zuvor aufgerufen, auf dem Klimagipfel in Kopenhagen globale Ansätze zu finden, um die Emissionen der Luftfahrt anzugehen. Die Branche will sich nach eigenen Angaben selbst verpflichten, den Ausstoß von Klimagasen zu beschränken und dann ein Wachstum ohne zusätzliche Emissionen zu erreichen. Bis 2050 will sie die Emissionen halbiert haben. (red/ag)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
Touristiknews des Tages
7 August 2026
Lesen Sie weitere
Artikel aus dieser Rubrik
-
Mit EVA Air über Taipeh nach Delhi
EVA Air nimmt am 1.... -
LOT Polish Airlines nimmt Flüge nach Hanoi auf
Star-Alliance-Mitglied LOT Polish Airlines baut... -
Lufthansa hält 2026 doch Gewinnrückgang für möglich
Der Iran-Krieg und das teure... -
AÖV: Einstellung von Graz–Wien ist "Warnsignal"
Alarmiert zeigt sich die Arbeitsgemeinschaft... -
Halbjahresergebnis: Krise im Nahen Osten trifft Austrian Airlines hart
Die Nachfrage nach Flügen und...
