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FlixBus: FlixMobility übernimmt Greyhound-Busse


FlixBus übernimmt Greyhound
Ausbau des globalen Flix-Fernbusnetzes: Die Dachgesellschaft FlixMobility übernimmt die Fernbuslinien "Greyhound" in den USA.

Wie der Mobilitätsanbieter heute mitteilte, hat die Dachgesellschaft FlixMobility die Greyhound Lines, Inc., den größten Fernbusanbieter in Nordamerika, von FirstGroup plc übernommen. Damit gehören die legendären "Greyhound"-Überlandbusse künftig zu FlixBus. 
Die Akquisition von Greyhound stelle einen wichtigen Meilenstein in der globalen Expansion von FlixMobility dar und sei ein entscheidender Faktor für das zukünftige Wachstum des Unternehmens. Jochen Engert, Mitgründer und CEO von FlixMobility, sagt dazu: „Eine stetige Weiterentwicklung unseres Netzes durch Kooperationen oder Zukäufe ist schon immer ein wesentlicher Teil unserer Wachstumsstrategie, um unsere globale Präsenz weiter auszubauen. Die Übernahme von Greyhound bringt uns hier einen entscheidenden Schritt weiter und stärkt die Position von FlixBus in den USA. Beide Unternehmen teilen die gemeinsame Vision für erschwingliche, smarte und nachhaltige Mobilität für alle."

Derzeit besteht das Portfolio von FlixBus aus mehr als 400.000 täglichen Verbindungen mit über 2.500 Zielen in 36 Ländern außerhalb der USA. Greyhound verbinde aktuell 2.400 Ziele in Nordamerika mit fast 16 Mio. Fahrgästen pro Jahr.

Reisealternative in den USA 

FlixBus selbst startete 2018 mit mit 27 Zielen in den USA darunter Los Angeles, CA, Las Vegas, NV, und Phoenix, AZ. Seitdem hat das Unternehmen seinen Betrieb ausgeweitet und bietet Reisen in weitere Städte im Südwesten, Süden, Nordosten und pazifischen Nordwesten.
Die Pandemie
hatte das Reise-Geschäft jedoch zeitweise fast vollständig zum Erliegen gebracht - erst im Frühsommer konnte der Betrieb wieder hochgefahren werden. 

FirstGroup hatte die Greyhound Lines 2007 übernommen, hatte aber schon vor der Corona-Pandemie nach einem Käufer gesucht. Auch das Geschäft von Greyhound litt zuletzt stark unter den Beschränkungen wegen der Virus-Krise. Von April 2020 bis März 2021 lag der Umsatz laut dem bisherigen Eigentümer FirstGroup bei 423 Mio. USD, der bereinigte operative Gewinn bei 1,8 Mio. 

FlixMobility zahle zunächst rund 140 Mio. USD für Greyhound, 32 Mio. sollen in den nächsten 18 Monaten in Raten fließen. Der neue Eigentümer mietet die Immobilien von Greyhound, die bei FirstGroup bleiben. Die Staatszuschüsse von 108 Mio. USD, die Greyhound zum Ausgleich der pandemie-bedingten Verluste von der US-Regierung erhalten hat, bleiben laut Aussendung bei Greyhound und kommen damit FlixMobility zugute. Unter dem Strich werde Greyhound damit mit 46 Mio. USD bewertet. (APA /red)


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Foto: privat

Autor/in:

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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