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Sunny Air Solutions: Einheitlicher Test von Luftreinigern


Foto: shutterstock / mohdizuan
Um Luftreinigungs- und Luftentkeimungsgeräte auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen, entwickelte das herstellerunabhängig Unternehmen Sunny Air Solutions nun erstmals ein einheitliches Testverfahren mit vergleichbaren Ergebnissen.

Viren-Vernichter oder nur heiße Luft: Im Zuge der Corona-Pandemie schießt die Nachfrage nach Luftentkeimungsgeräten durch die Decke. Aufgrund des erhöhten Bedarfs steigt ebenfalls die Anzahl der Anbieter solcher Geräte rasant. Von einem offiziell anerkannten Qualitätssiegel oder vergleichbaren Messungen fehlte bisher allerdings jede Spur. Sunny Air Solutions sorgt als herstellerunabhängiges Unternehmen mit einem einheitlichen Testverfahren nun für echte Messgrößen und direkte Vergleichbarkeit.

Einheitliches Test-Konzept

Bisher führten alle Hersteller von Luftreinigungsgeräten eigenständig Tests durch. Da es dafür allerdings keine einheitlich geltenden Richtlinien gibt, untersuchten ganz verschiedene Institute die Wirksamkeit der Geräte nach den Maßstäben der jeweilige Hersteller. Eine unabhängige Qualitätskontrolle konnte somit nicht erzielt werden. Durch die einheitliche Untersuchung der Wirksamkeit bekommen Kunden nun vergleichbare Messwerte als Grundlage.

Vergleichbare Ergebnisse

Nach Beauftragung von Sunny Air Solutions baute die Gesellschaft für Werkstoffprüfung mbH eine geeignete Prüfumgebung auf (GWP AV 384). Hier unterziehen die Wissenschaftler nun Luftreinigungsgeräte der Prüfung – in reproduzierbarer Testumgebung mit ausgewählten Mikrolebewesen. Dabei geht es um die Wirksamkeit der Luftreiniger, also die Reinigung der Luft, während 90 Minuten. Bei UV-C Luftreinigern steht zudem der Strahlenschutz, die sogenannte Leckstrahlung, auf dem Prüfstand.

Das einheitliche Prüfen ermöglicht eine unabhängige und objektive Beurteilung. Erstmals ist es möglich, UV-C-, Filter-, H2O2- und Ozongeräte direkt zu vergleichen. Dabei werten die Experten die Abklingkurven aus um t90-Zeiten zu ermitteln. Dieser Wert gibt an, nach wie vielen Minuten das Gerät 90% der Keime vernichtet. Die Tests sind eindeutig definiert und die Anforderungen dabei deutlich höher als bei den meisten Herstellern.
Beispielsweise messen die Profis die Luft nicht direkt am Gerät, sondern in 2,4 Metern Entfernung. Zudem checkt die GWP nicht nur, ob die Luftreiniger mit relativ einfachen „großen“ Viren wie dem Corona-Virus fertig werden. In der neuen Prüflandschaft gilt es für die Geräte zu beweisen, dass sie auch anspruchsvollere Mikroorganismen zerstören. Dies betrifft beispielsweise Herpes- oder Influenzaviren, für die etwa die fünffache UV-C-Leistung nötig ist.
Alle Geräte, die den Test erfolgreich durchlaufen, erhalten einen entsprechenden unabhängigen Prüfbericht. (red) 


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Foto: privat

Autor/in:

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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