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Schweiz: Mein erstes Mal


(c) Titlis Bergbahnen/Swiss Travel System
Mit der Winterkampagne "My First Time" will Schweiz Tourismus seine Gäste animieren, diesen Winter etwas zum ersten Mal zu erleben, auch einmal fernab vom Skifahren.

Als inspirierende Plattform hat Schweiz Tourismus myfirsttime.ch ins Leben gerufen, hier finden sich 100 Wintererlebnisse aus allen Regionen der Schweiz mit einem gemeinsamen Nenner: Gästen ihr persönliches erstes Mal an Erlebnissen zu ermöglichen.

Action pur mit Caterpillar Gokart, Ziplines & Co

Einmalig in der Schweiz ist das Bobsla, eine Mischung aus Gokart und Schneetöff. Elektrisch betrieben, kurvt man lautlos über den Parcours bis zu 30 km/h schnell, weil man aber tief sitzt, entsteht dennoch ein wenig Temporausch. Der präparierte Alpsnowtrak für die neuen Vehikel befindet sich bei der Bergstation der Kerenzerbergbahn, gleich beim Gasthaus Habergschwänd. Neu und einmalig ist auch die 13 Ziplines in Freiburg: Ausgangspunkt ist die Talstation am Dorfende von Charmey, von dort bringt die Kabinenbahn Abenteuerlustige in wenigen Minuten nach Vounetse auf 1600 Höhenmeter mit einer wunderbaren Aussicht hinunter ins Val de Charmey und hinüber zum rund 15 km entfernten Gipfel des Moléson. Der Olympia Bob Run St. Moritz–Celerina ist die einzige Natureisbobbahn weltweit und zugleich auch die älteste noch in Betrieb stehende Bobbahn der Welt. Neben den alljährlichen nationalen und internationalen Bobwettkämpfen, finden auch Skeleton­ und Rennrodelwettbewerbe auf nationaler und internationaler Ebene statt. Ein zusätzlicher fester Bestandteil des Saisonprogramms sind die Gäste-Bobfahrten. Ein Wintererlebnis der besonders emotionalen Art, ist die Fahrt mit Huskys durch die Freiberge des Juras. Die Gäste werden in das Hundeschlittenfahren eingeführt und lernen, wie man ein Hundegespann führt. Nach einem halben Tag mit dem Rudel könnte man meinen, man sei tatsächlich am Polarkreis gewesen, nicht im Jura. Der Tag klingt aus mit einem geselligen Feinschmeckerabend am Feuer im Tipi mit Polarfeeling.

 

Für das Auge und den Gaumen

Dieses Erlebnis gehört zur Kategorie "Muss man mal gemacht haben": In winterfesten Expeditionsschlafsäcken und auf den ausgelegten Lammfellen können Gäste im romantischen Schneehütten des Iglu-­Dorfs Gstaad/Bern bei der Bergstation Saanerslochgrat auf rund 2000 Höhenmeter übernachten. Es stehen verschiedene Kategorien zur Wahl - für Paare, Familien und Gruppen bis zu sechs Personen, auch ein Whirlpool gehört zur Ausstattung. Guides sorgen für das leibliche Wohl und verwöhnen ihre Gäste mit hausgemachtem Glühwein sowie traditionellem Käsefondue, während sie die Aussicht auf die umliegenden Täler und Berge genießen. Ein kulinarisches Highlight der besonderen Art verspricht die Hölloch-Raclette-Tour zu sein: Im urchigen Muotatal befindet das größte Höhlensystem Europas. Während der eineinhalbstündigen Führung gewinnen die Gäste einen Eindruck von der verborgenen Welt. Die diplomierten Höhlenguides erzählen spannende Geschichten rund um das Hölloch und bringen ihnen die Höhlenforschung näher. Zum Abschluss und als Höhepunkt der Tour genießen die Besucher ein feines Höhlenraclette und kosten vom Hölloch­-Wein. Hoch hinaus geht es hingegen beim Vollmond-Paragliding bei Bern: Nach einem geselligen Abend mit einem Fondue in der Standhütte am Metschstand, schweben die Teilnehmer schwerelos über die vom Vollmond beschienenen Hügel ins Simmental. 

Vollautomatische Gondelbahn und erste Drive-In

Die Schweiz investiert trotz Pandemie kräftig weiter, um seinen Gästen entsprechend Winter-Freuden zu bereiten - hier einige Neuigkeiten für die kommende Saison: Eine neue Zehner­-Gondelbahn wird Gäste ab Beginn der Wintersaison 2020 vom Tufternkehr über eine Zwischenstation im Wyss Gufer bis hinauf zum Unterrothorn bei Zermatt bringen. Es wird schweizweit die erste Gondelbahn sein, die während des Fahrgastbetriebs ohne Stationsbedienstete betrieben wird. Eines der spannendsten Bauprojekte des Alpenraums, das V-Bahn-Projekt - bestehend aus zwei modernen, v­-förmig angelegten Seil bahnen, wird diesen Dezember vollendetMit dem Bau des Eiger­ Expresses verkürzt sich die Fahrt von Grindelwald zum Eigergletscher auf nur 15 Minuten, auch aufs Jungfraujoch gelangen Gäste noch schneller. Während im Skigebiet Grüsch-­Danusa das erste Schweizer Ski­-Drive-­in auf 1.800 Höhenmetern entstand, rüstet sich das Saastal bei Wallis für diese Wintersaison mit einem neuen Winterklettersteig mit rund 150 Höhenmetern (Schwierigkeitsskala K3 und stellenweise K4). Auch Graubünden ist mit dem neuen 6,2 km langen Winterwanderweg, vom Schanfigg ins Prättigau, um eine Attraktion reicher. Unter dessen feiert der Verband der Schweizer Langlaufschulen sein 50-Jahre-Jubiläum mit vielen Aktionen, ein wichtiger Publikumsmagnet, zählen immerhin 10% der Wintergäste Langlauf zu ihren Lieblingsaktivitäten. Der einzigartige Bärenpark im Bärenland Arosa hat zur Freude aller Familien nun auch im Winter geöffnet, mit etwas Glück können die in artgerechter Haltung befindlichen Bären bei ihren kurzen Streifzügen während ihrer Winterruhe beobachtet werden. 

Auch wird kräftig in die Hotellerie investiert. In naher Zukunft bereichern vier neue Unterkünfte die Schweizer Hotellandschaft: ein Wellness Hostel im alpinen Laax, ein entschleunigender Neubau im weltbekannten Zermatt, ein Boutique-Hotel im mediterranen Mendrisiotto und ein 5-Sterne-Haus im traditionsreichen Engelberg.  (red)

Mehr Informationen unter myfirsttime.ch und MySwitzerland.com


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