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Ruanda: Preis für Gorilla-Permits verdoppelt
Die Rwanda Development Authority hat bekannt gegeben, dass die Preise für Gorilla-Tracking von 750 USD auf 1.500 USD verdoppelt wurden.
Die verdoppelten Preise haben bereits per 8. 5. Gültigkeit erlangt. Begründet wird die Entscheidung damit, dass mit den höheren Einnahmen sowohl die Maßnahmen zum Erhalt der Lebensräume der Gorillas verstärkt als auch größere Beiträge für die Entwicklung der Siedlungen rund um den Volcanoes-Nationalpark geleistet werden können. Für Besucher, die mindestens drei Tage lang ausgewählte Nationalparks des Landes bereisen, und Konferenzgäste, die vor oder nach den Veranstaltungen in Ruanda reisen, werden Rabatte von 30% bzw. 15% eingeräumt.
Keine Preiserhöhung in Uganda
Die ugandische Regierung hält unterdessen an der Gebühr von 600 USD bzw. 450 USD in der Nebensaison pro Person für das Gorilla-Tracking fest und kündigt an, dass es in den nächsten zwölf Monaten im eigenen Land keinen Preisanstieg geben wird. Wie auch in Ruanda, sind in Uganda pro Gorilla-Gruppe täglich maximal acht Besucher zugelassen. „Die Berggorilla-Population in Uganda ist seit den 1980er Jahren kontinuierlich auf derzeit rund 550 Tiere gestiegen. Das zeigt, dass unser Modell für den Gorilla-Tourismus funktioniert und sowohl der Naturschutz als auch die Einheimischen von den Touristen-Besuchen profitieren. Wir haben daher keinen Grund, irgendetwas zu ändern oder die Gebühren zu erhöhen“, erklärt Dr. Andrew Seguya, Executive Director der Uganda Wildlife Authority. (red)
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Autor/in:
Maria Hohenau
Freie Redakteurin / Senior Editor
Ist seit 1995 Mitglied des Redaktionsteams und genießt die sitzende Tätigkeit am Computer, die ihr den nötigen Ausgleich für ihre täglichen Hundespaziergänge und Qigong-Übungen verschafft.
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