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Hapag-Lloyd: Widerstand gegen Verkaufspläne
Die Belegschaft von Hapag-Lloyd will einen Verkauf der Hamburger Reederei ins Ausland nicht widerstandslos hinnehmen.
"Der Verkauf gefährdet die Selbstständigkeit des Unternehmens und bringt rund 3.000 Arbeitsplätze und somit auch Ausbildungsplätze in Gefahr", sagte Betriebsratschef Dieter Lübkemann am Montag. Als Zeichen des Protests befestigte die Mannschaft des Containerschiffes "Shanghai Express" beim Einlaufen in den Hamburger Hafen nach Betriebsratsangaben ein 80 Meter langes Transparent an der Bordwand mit der Aufschrift: "Hapag-Lloyd gehört zu Hamburg - Wir zeigen Flagge".
Die Belegschaft setzt sich für einen Verbleib der zum Verkauf gestellten TUI-Schifffahrtstochter in der Hansestadt ein und plädiert daher für die "Hamburger Lösung": Eine Gruppe um den Bankier Christian Olearius und den Logistik-Unternehmer Klaus-Michael Kühne will durch ein eigenes Gebot den Wegzug der Traditionsreederei aus Hamburg zu verhindern. (APA/red)
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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