A3M und HolidayCheck veröffentlichen Hitzekarten & Sicherheitshinweise


A3M Global Monitoring: Aktuelle Risikokarte
Hitze, Waldbrände und Wetterextreme beeinflussen zunehmend die Urlaubsplanung. Mit aktuellen Karten, Studienergebnissen und praktischen Tipps geben A3M und HolidayCheck Reisenden Orientierung.

Extreme Hitze, Waldbrände und andere Wetterereignisse prägen den Reisesommer 2026. Laut einer repräsentativen HolidayCheck-Studie ist die Sicherheit vor Naturkatastrophen für 80% der Deutschen ein wichtiges Kriterium bei der Urlaubsplanung, 79% achten zudem auf das Risiko extremer Wetterereignisse. A3M und HolidayCheck haben deshalb aktuelle Entwicklungen, Reisetipps und rechtliche Hinweise für Urlauber:innen zusammengestellt.

„Wir beobachten in den letzten Jahren in der Tat, dass es im Hochsommer vermehrt zu Bränden und Hitzeperioden vor allem im Mittelmeerraum kommt. Auch wenn dies Urlauber:innen nicht davon abhalten sollte, Reisen in den Monaten Juli und August zu buchen, sollten sie sich bei ihrer Planung jedoch zumindest dessen bewusst sein“, sagt Samed Kizgin, Chief Content Officer von A3M. „Im Früh- und Spätsommer nimmt das Risiko naturgemäß ab.“

Naturgefahren beeinflussen die Reiseplanung

Mehr als die Hälfte der Befragten würde laut HolidayCheck Reiseziele meiden, die in den vergangenen Jahren von extremen Wetterereignissen betroffen waren. Ebenso verzichten viele bewusst auf Reisemonate mit besonders hoher Hitze- oder Waldbrandgefahr. „Reisende sollten sich bewusst damit auseinandersetzen, wie viel Hitze sie im Urlaub vertragen – denn ab bestimmten Temperaturen ist körperliche Aktivität schlichtweg nicht mehr ratsam“, sagt Nina Hammer, Pressesprecherin von HolidayCheck. Bei medizinischen Notfällen biete insbesondere eine Pauschalreise ein wichtiges Sicherheitsnetz, da sich der Veranstalter im Ernstfall um Rückreise oder Ersatzleistungen kümmere.

Eine aktuelle Analyse von A3M zeigt zudem, dass Hitzewellen, Dürre und Waldbrände in den vergangenen Wochen nicht nur Südeuropa, sondern auch Nord- und Mitteleuropa sowie Großbritannien betroffen haben. Die höchste Konzentration von Waldbränden wurde zuletzt in Südfrankreich und Spanien registriert.

Rechtliche Lage bei Hitze und Waldbränden

A3M und HolidayCheck empfehlen Reisenden, sich vor der Abreise regelmäßig über die Reise- und Sicherheitshinweise zu informieren und bei der Buchung auf flexible Tarife sowie einen passenden Reiseschutz zu achten. Zudem sollten Warnsignale des Körpers wie Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit bei großer Hitze ernst genommen werden.

Rechtlich gelten hohe Temperaturen allein jedoch nicht als Grund für eine kostenlose Stornierung einer Pauschalreise. Anders kann die Situation bei erheblichen Einschränkungen, etwa durch länger andauernde Stromausfälle oder ausgefallene Klimaanlagen, beurteilt werden. Bei Waldbränden oder Überschwemmungen ist eine kostenfreie Stornierung möglich, wenn der Urlaubsort oder die Unterkunft konkret betroffen sind und die Reise dadurch erheblich beeinträchtigt wird. Eine bloße Befürchtung reicht dafür allerdings nicht aus. Dürre oder Wassermangel können hingegen je nach Ausmaß Reisemängel darstellen und unter Umständen eine Reisepreisminderung begründen.

Eine Reiserücktrittsversicherung greift bei Hitze oder Naturkatastrophen in der Regel nicht, sofern diese Fälle nicht ausdrücklich in den Versicherungsbedingungen vorgesehen sind. (red) 


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Autor/in:

Redakteurin

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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