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Finnair integriert CO2-Kompensation in Buchungsprozess


Finnair A350
Finnair bietet seinen Fluggäste ab sofort die Möglichkeit, ihre Flugemissionen mit einem Service bereits im Buchungsprozess finanziell auszugleichen.

Finnair-Reisende können die Emissionen ihrer Reise künftig nahtlos während des Buchungsvorgangs berechnen und auf Wunsch ausgleichen. Für den Ausgleich stehen die Unterstützung von nachhaltigen Flugtreibstoffen (Sustainable Aviation Fuel - SAF) sowie zertifizierten Kompensationsprojekten zur Wahl. Die Preise für den Service variieren je nachdem, wie der Ausgleich auf beide Optionen aufgeteilt wird.

„Sowohl uns selbst als auch unseren Gästen ist sehr daran gelegen, den CO²-Fußabdruck von Flugreisen zu reduzieren. Daher möchten wir den Reisenden den Ausgleich mithilfe einer einfachen und transparenten Methode ermöglichen,“ so Eveliina Huurre, SVP Sustainability von Finnair. „Unser Programm vereint zwei wichtige Elemente – Emissionsausgleiche und nachhaltige Treibstoffe – die beide gebraucht werden, um Klimaneutralität in der Luftfahrt zu erreichen.“

Nachhaltiger Flugtreibstoff (SAF)

Der hohe Preis und die begrenzte Verfügbarkeit nachhaltiger Flugtreibstoffe stellen nach wie vor eine Herausforderung für die verstärkte Nutzung in der kommerziellen Luftfahrt dar. Eine gesteigerte Nutzung wiederum ist wichtig, um Angebot und Nachfrage zu stimulieren und somit Preise zu senken und die Verfügbarkeit langfristig zu erhöhen. Inzwischen sei Kompensationen zu einem zentralen Bestandteil für das Ziel der Klimaneutralität in der Luftfahrt geworden, wofür vertrauenswürdige Ausgleichsprojekte mit konkreten und überprüfbaren Emissionssenkungen notwendig sind.

Das bisherige Kompensationsangebot von Finnair wurde aufgrund von finnischen Rechtsvorgaben im März 2020 eingestellt. Seitdem hat sich die Rechtslage jedoch geändert und erlaubt Unternehmen inzwischen wieder, ihren Kunden CO²-Ausgleichsservices anzubieten.

Ziel von Finnair

Finnair habe sich zum Ziel gesetzt, die Emissionen bis Ende 2025 zu halbieren und bis Ende 2045 vollständige Klimaneutralität zu erreichen, und arbeite systematisch auf diese Ziele hin. Der Fokus liege auf der Reduzierung eigener Emissionen durch leichtere Flugzeuge, treibstoffeffizientes Fliegen, die Nutzung von nachhaltigem Flugtreibstoff (SAF) sowie Kompensationen. (red) 


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Foto: privat

Autor/in:

Redakteurin

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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