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Letzter Flug der Alitalia


Alitalia B777
Heute Abend wird Alitalia zum letzten Mal abheben, ab morgen übernimmt die neue ITA das Streckennetz. 

Die neue staatliche, italienische Airline ITA (Itala Trasporto Aereo), die Nachfolgegesellschaft der Alitalia, bietet 90 Mio. EUR für die Marke Alitalia. Die Ausschreibung ging von einer Basis von 290 Mio. EUR aus, der Startpreis wurde jedoch von ITA-Chef Alfredo Altavilla als zu hoch bewertet. Er hofft, mit einem niedrigeren Angebot die Marke zu übernehmen.

Am heutigen Donnerstagabend ist der letzte Alitalia-Flug von Cagliari auf Sardinien nach Rom geplant. Damit geht die 74-jährige Geschichte des Ex-Monopolisten zu Ende. Die erste Alitalia-Maschine hatte nach Unternehmensangaben am 5. Mai 1947 zum Flug auf der Strecke Turin-Rom-Catania abgehoben.

Alitalia: Fass ohne Boden

Am Freitag startet dann die neue Airline ITA. Die Fluggesellschaft mit mehrheitlich staatlicher Beteiligung gilt als Alitalia-Nachfolgerin, ist laut EU-Kommission allerdings nicht ihr "wirtschaftlicher Nachfolger". Brüssel will, dass ITA mit der Vergangenheit der kriselnden Alitalia bricht. 13 Mrd. Euro hat der italienische Staat in den vergangenen Jahren ausgegeben, um die Traditionsairline Alitalia über Wasser zu halten. Seit 2002 erwirtschaftete die Fluglinie keinen Gewinn mehr. Wiederholte Versuche, das Unternehmen wieder auf die Beine zu bringen, scheiterten.

ITA-Erstflug Rom - Mailand

An ihrem ersten Flugtag am Freitag startet ITA mit einem Flug von Rom Fiumicino nach Mailand Linate. Am Freitag sind 24 nationale Flüge und 56 internationale Verbindungen geplant. Geflogen wird mit einer Flotte aus 52 Maschinen, diese Zahl soll bis 2025 auf 105 steigen. Die Zahl der Beschäftigten schrumpfte von den 10.000 bei Alitalia auf 2.800. Bis 2025 soll das Personal wieder auf 5.700 anwachsen.

Die Zukunft der ITA ist durchaus ungewiss. Die Airline muss einen internationalen Partner finden, um wachsen zu können. In der Übergangsphase von der alten zur neuen Airline wurden wenige Flugtickets verkauft. Das Schreckgespenst Streik droht den Start der neuen Fluggesellschaft zu trüben. (APA/red.)


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Autor/in:

Herausgeberin / Chefredakteurin

Elo Resch-Pilcik, Mitgründerin des Profi Reisen Verlags im Jahr 1992, kann sich selbst nach 24 Jahren Touristik - noch? - nicht auf eine einzelne Lieblingsdestination festlegen.





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