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Umfrage: Inlandsurlaub im Fokus


Wandern in Österreich
Wie eine Studie von The Future of Travel zeigt, steht "Urlaub zu Hause“ heuer besonders hoch im Kurs. Auch unabhängige Reisemöglichkeiten sowie Hygiene-/Sauberkeitsmaßnahmen sind für Urlauber derzeit besonders wichtig.

Für insgesamt 32% der befragten internationalen Verbraucher ist klar, dass nach der globalen Pandemie vor allem Inlandsreisen im Fokus stehen, rund 50% planen auch, mehr Last-Minute-Reisen zu buchen. Wichtige Zahlen, die die Tourismusbranche dazu zwingen, ihre Angebote anzupassen.

Veränderungen im Verbraucherverhalten

Die Studie The Future of Travel, durchgeführt von der globalen Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners, befragte mehr als 3.600 Konsumenten in Europa und den USA. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Präferenzen und Reisearten durch den Ausbruch von COVID-19 drastisch verändern werden. Diese strukturellen Veränderungen im Verbraucherverhalten stellen die Tourismusindustrie vor erhebliche Herausforderungen, auch wenn die Beschränkungen aufgehoben werden. Während 30% der internationalen Umfrageteilnehmer angaben, dass sie wieder reisen werden, sobald es ihnen erlaubt ist, wollen 40% erst dann reisen, wenn sichergestellt ist, dass die Anbieter nötige Maßnahmen im Bereich Hygiene und Social Distancing ergriffen haben.

Die Art des Reisens im Wandel

Die Zahlen zeigen auch: Die Pandemie ändert die Art und Weise des Reisens. 54% der Befragten planen definitiv weniger international zu verreisen. Am stärksten ist davon die Kreuzfahrtindustrie betroffen, denn 65% der Reisenden geben an seltener oder gar nicht mit einem Kreuzfahrtschiff verreisen zu wollen. Profitieren wird hingegen der Lokaltourismus, unter anderem planen 38% der Reisenden, häufiger ihr Auto für Reisen zu nutzen.

Veränderte Prioritäten bei der Buchung

Für 80% der Befragten ist die Flexibilität bei der Buchung von größter Relevanz, denn für sie ist es wichtig eine Geld-zurück-Garantie zu haben, falls sie ihre Reise stornieren müssen. Auch Hygiene-/Sauberkeitsmaßnahmen haben für 82% eine höhere Priorität bei der Auswahl des nächsten Reiseanbieters. Faktoren wie Kundenbindungsprogramme, besondere Angebote und Anreize oder auch der Kundenservice haben dagegen eine wesentlich geringere Bedeutung als noch vor der Pandemie. Öffentlicher Nahverkehr verliert an Bedeutung Auch der öffentliche Nahverkehr wird die Auswirkungen der Krise spüren, denn 55% der Befragten wollen seltener öffentliche Verkehrsmittel nutzen als zuvor. Der Trend geht hier zum privaten Transportmittel: 40% planen im Alltag auf Fahrrad oder Auto umzusteigen. (red)


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Foto: privat

Autor/in:

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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