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AUA: Vorbereitung für Neustart
Austrian Airlines hat mit der Regierung, ihrem Eigentümer Lufthansa und den Sozialpartner Gespräche aufgenommen, um den Neustart nach Beendigung der Krise vorzubereiten.
Aktuell geht Austrian Airlines davon aus, dass die Nachfrage für den Sommer bei 25% bis 50% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres liegen wird. Auch für 2021 rechnet der Carrier mit einer reduzierten Nachfrage. Das Niveau vor dem Corona-Virus werde frühestens 2023 wieder erreicht.
„Die Welt, in die wir fliegen werden, wird eine andere sein. Die Menschen werden zwar wieder reisen, aber Wirtschaft, Tourismus und auch die Bedürfnisse der Passagiere werden sich nach der Coronakrise geändert haben. Wir werden unser Unternehmen darauf ausrichten, diese Herausforderung zu meistern“, erklärt Alexis von Hoensbroech, CEO Austrian Airlines.
Veränderungen
Die von von Hoensbroech angesprochenen Veränderungen umfassen eine Verkleinerung der Flotte sowie eine konsequente Restrukturierung. Details dazu seien noch nicht definiert. Eingeläutet wurden Maßnahmen zur Rentabilitätsverbesserung bereits vor Ausbruch der Krise. „Unser Ziel bleibt es, so viele Flugverbindungen und so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten“, so der AUA-CEO. Entgegen anders lautender Meldung der NZZ will Austrian das Drehkreuz am Standort Wien mit seinen Kurz, Mittel- und Langstrecken weiterhin aufrechterhalten: „Was immer nötig ist, um dieses Ziel zu erreichen, werden wir tun. Daher bleibt auch unser am Anfang der Krise gesetztes Motto weiterhin gültig: Der aktuelle Stillstand ist kein “Good Bye“ sondern ein “See you later“, ergänzt CEO Alexis von Hoensbroech in einer Aussendung. (red.)
AUA, austrian airlines, Wien, Corona, Restrukturierung, Neustart, Staatshilfe, Lufthansa
Autor/in:
Elo Resch-Pilcik
Herausgeberin / Chefredakteurin
Elo Resch-Pilcik, Mitgründerin des Profi Reisen Verlags im Jahr 1992, kann sich selbst nach mehr als 30 Jahren Touristik - noch? - nicht auf eine einzelne Lieblingsdestination festlegen.
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25 Juni 2026
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