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AUA: 20% weniger Flugangebot in Europa


AUA-Flotte am Flughafen Wien
Aufgrund des Corona-Virus lässt Austrian Airlines zwölf Kurz- und Mittelstrecken-Flugzeuge am Boden. 

Nachdem durch die vorübergehende Streichung der Verbindungen nach Peking und Shanghai bis Ende April bereits zwei Langstrecken-Jets am Boden bleiben, reduziert Austrian Airlines nun auch noch das komplette Europa-Angebot beträchtlich. Bereits am Montag hatte die AUA bekanntgegeben, die Flüge nach Italien um 40% zu reduzieren sowie Teheran und China aus dem Programm zu nehmen. Im März werden nun zudem im gesamten Kontinental-Netz 20% aller Verbindungen suspendiert. Das betrifft europäische wie auch innerösterreichische Flüge in der Zeit von 8. bis 28. März. Alle Destinationen werden jedoch weiterhin bedient, allerdings mit reduzierter Frequenz. Passagiere werden automatisch umgebucht oder erhalten den Flugpreis zurückerstattet.

„Schmerzhaft, aber notwendig“

„Auf die aktuellen Entwicklungen rund um das COVID-19 Virus reagieren wir mit weiteren Flugplanausdünnungen. Es ist schmerzhaft, aber leider notwendig, unseren Flugplan im März um etwa 20 Prozent zu reduzieren. Wir beobachten die Lage sehr genau und bereiten uns darauf vor, weitere Maßnahmen zu setzen“, kommentiert Austrian Airlines CCO Andreas Otto diesen Schritt.

„Austrian Airlines bittet alle Fluggäste, die eine Europa-Verbindung im betroffenen Zeitraum gebucht haben, sich auf austrian.com unter „Meine Buchungen“ über den Status ihres Fluges zu informieren. Kunden, die während der Buchung Telefonnummer oder E-Mail-Adresse angegeben haben, sowie Mitglieder des Vielfliegerprogrammes Miles & More, werden per SMS oder E-Mail automatisch über Änderungen im Flugprogramm informiert“, heißt es in einer Aussendung.

LH Gruppe: fast ein Fünftel der Flotte am Boden

Rein rechnerisch bleiben bei der Lufthansa Gruppe 150 Flugzeuge gegroundet, davon 25 Langstrecken-Maschinen. Das entspricht fast einem Fünftel der Flotte der Lufthansa Gruppe mit den Töchtern Swiss, Austrian, Eurowings und Brussels. Wie hoch die Buchungseinbrüche tatsächlich sind, soll erst bei der Bilanzpressekonferenz am 19. März bekanntgegeben werden, berichtet die Agentur Reuters. Die IATA schätzt den Umsatzverlust durch das Virus in der weltweiten Luftfahrt noch vor dem Ausbruch in Italien bereits auf rd. 27 Mrd. EUR. (Red.)


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Autor/in:

Herausgeberin / Chefredakteurin

Elo Resch-Pilcik, Mitgründerin des Profi Reisen Verlags im Jahr 1992, kann sich selbst nach 24 Jahren Touristik - noch? - nicht auf eine einzelne Lieblingsdestination festlegen.





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