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Reef Explorer auf den Florida Keys werden


Christ of the Abyss
Schillernde Fische, flinke Delfine und behäbige Meeresschildkröten: Das bunte Leben des einzigen lebenden Korallenriffs der kontinentalen USA lockt jedes Jahr zahlreiche Tauch- und Schnorchelfans in das subtropische Inselparadies.

Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene kommen auf ihre Kosten und wer mag, kann sich an 34 Tauchspots als Reef Explorer zertifizieren lassen. In einem Logbuch können sich Besucher ihre Tauchgänge zu ausgewählten Riffs in den fünf Regionen Key Largo, Islamorada, Marathon, den Lower Keys und Key West von allen dort ansässigen Tauchanbietern abstempeln lassen. Wer alle fünf Stempel gesammelt hat, erhält per Email einen Zugangscode für ein personalisiertes Reef Explorer Poster.

Die fünf schönsten Riffs:

Dry Rocks – Key Largo: Der John Pennekamp Coral Reef State Park in den Gewässern vor Key Largo ist der erste Underwater State Park der Vereinigten Staaten. Hier liegt auch das Dry Rocks Riff mit der berühmten Christ of the Deep Statue. Die knapp drei Meter große Figur reckt in sechs Metern Tiefe ihre Arme in die Höhe und ist umgeben von zahlreichen Korallen und Fischen. Der Unterwasser-Jesus steht seit mehr als 50 Jahren bei den Dry Rocks und hat sich zum beliebten Fotomotiv und Location für Unterwassserhochzeiten gemausert.

Crocker Reef - Islamorada: Zwischen zehn und 20m tief ist das Wasser am Crocker Reef vor Islamorada. Das südliche Ende des Riffs fällt an einer gut 120m breiten und bis zu 25m tiefen Wand ab, die mit Korallen bewachsen ist. Blaugestreifte Trommler, große Schwärme von Zackenbarschen und Meeresschildkröten tummeln sich hier und Ammenhaie leben friedlich neben Muränen, gefleckte Adlerrochen schweben vorbei und Schwämme und Gorgonien zieren die Unterwasseridylle.

Sombrero Reef - Marathon: Zu den bemerkenswert flachen Riffs von Marathon gehört auch das Sombrero Reef, das durch einen großen Leuchtturm gekennzeichnet ist. Taucher können sich an Falterfischen erfreuen, zusehen, wie Kaiserfische an Korallen knabbern, zwischen Schwärmen von Süßwassertrommlern schwimmen und beobachten, wie Stachelrochen den sandigen Untergrund nach Essbarem absuchen.

Looe Key Reef – Lower Keys: Etwa 10km südlich von Big Pine Key liegt mit dem Looe Key Reef ein komplettes Riff-Ökosystem. Ein Kamm mit fossilen Korallen findet man hier ebenso wie eine mit Seegras bewachsene Ebene und ein Vorderriff mit großen Stern- und Hirnkorallen. Jedes Jahr findet am Loee Key Reef das Underwater Music Festival statt. Noch weiter draußen liegt das Riff American Shoals. Markiert mit einem rostroten Leuchtturm warten hier beeindruckende Korallen und zahlreiche Meeresbewohner darauf, entdeckt zu werden.

Western Sambos – Key West: Das größte Riff von Key West ist Western Sambos, das seit 1997 Teil eines eigenen Umweltschutzgebietes ist. Doch auch andere Riffs, wie etwa Eastern Dry Rocks, Rock Key und Sand Key, sind einen Tauchgang vor Key West wert, um bunte Fische und hübsche Korallenformationen zu sehen und sich als Reef Explorer zertifizieren zu lassen. (red) 


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Foto: privat

Autor/in:

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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