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Österreich wird zum Radland


Radeln sportlich oder als Genuss
Inmitten von 10.000 Ausstellern aus 181 Ländern und Regionen auf der ITB in Berlin kämpft auch Österreich auf 1.200m2 um die Aufmerksamkeit von Urlaubern und präsentiert sich als Land für Radfahrer.

"Wir haben heuer den Österreich-Stand auf das Radland Österreich ausgelegt und werden das vor allem in Deutschland, Tschechien und den Niederlanden ausrollen", sagte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger. Die Werbekampagne, für die die Österreich Werbung (ÖW) rund 2 Mio. EUR budgetiert, ist auf drei Jahre ausgelegt. Der Startschuss fiel auf der ITB, zu der bis Sonntag rund 180.000 Besucher erwartet werden.

"Wir sind mit rund 80 Ausstellern hier", betonte ÖW-Chefin Petra Stolba. Es gehe darum, "im globalen Wettbewerb zu bestehen". "Wir werden vor allem ein Sonderbudget von 300.000 EUR zur Verfügung stellen", so Köstinger in einer Pressekonferenz anlässlich der Eröffnung der Branchenmesse.

Mountainbiken und Genussradeln

Im vergangenen September fand die Rad-WM in Tirol statt, 2020 folgt die Mountainbike-Downhill-WM in Leogang (Salzburg). Diesen Schwung wollen die Tourismuswerber nun mitnehmen. "Der Radtourismus stärkt die lokale Wirtschaft und das Mountainbiken ermöglicht zusätzliche Chancen", stellte die Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Petra Nocker-Schwarzenbacher, fest.

Das Radfahren rangiere bei den derzeitigen Sommertouristen hinter Wandern und Schwimmen an dritter Stelle, wie aus einer Befragung hervorgehe. Neben Mountainbiken gehe es auch ums "Genussradeln" für die ganze Familie. "Der Trend zu den E-Bikes ist ganz klar erkennbar", berichtete die Branchensprecherin, die selbst ein Hotel im Pongau (Salzburg) führt. Viele Beherbergungsbetriebe vermieteten bereits elektrische Fahrräder. "Das ist kein billiges Spielzeug", so Nocker-Schwarzenbacher unter Verweis auf einen Anschaffungspreis von 2.000 bis 4.000 EUR pro Rad. Der gesamte heimische Tourismus rüstet sich für diesen "Boom". "Auch bei den Hüttenwirten und auf den Almen gibt es Stromtankstellen", merkte die WKÖ-Obfrau an. Den Radlern stünden auch gute Unterstellmöglichkeiten, Radwaschanlagen und Reparaturwerkstätten zur Verfügung. (APA/red)


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Foto: Christiane Reitshammer privat

Autor/in:

Freie Journalistin

Christiane Reitshammer war von 2003 bis 2012 Teil des Redaktionsteams und ist nun als freie Journalistin gerne für „tip“ und „reisetipps“ unterwegs.





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