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Flughafen Budweis: Airlines können mitmischen
Was haben Bier, ein wirtschaftlicher Entwicklungsboom, UNESCO und ein Verkehrsknotenpunkt gemeinsam? All das soll eine tragende Rolle bei der Vermarktung des neuen Budweiser Airports spielen. Head of Airline Marketing & Touroperator Management, Dieter Pammer, erläutert im Gespräch mit tip die wichtigsten Fakten.
Weit hat es der Oberösterreicher Dieter Pammer zu seiner neuen Arbeitsstelle nicht, denn seinen Heimatort und den Flughafen Budweis trennen gerade einmal 90km. Ein Faktor, der künftig auch vielen anderen Österreichern zugute kommen könnte, denn eine brandneue Straße und somit eine ideale Verbindung zwischen Linz und Budweis soll bis 2024 fertig gestellt sein. Rascher geht es mit dem Flugbetrieb voran - der erste kommerzielle Flieger soll im Mai 2020 vom neuen internationalen Flughafen abheben.
Weltkulturerbe-Magnet
"Der Flughafen Budweis zeichnet sich durch seine ideale Lage aus. Mitten in einem Verkehrsknotenpunkt gelegen, bekannt als UNESCO-Hotspot und für sein Bier, das für das Branding sicherlich eine tragende Rolle spielen wird, entlastet der Flughafen Budweis überbeanspruchte Airports und stellt eine neue Reiseform für eine neue Generation dar. Ein weiteres Plus: Gäste aus Tschechien sind wahnsinnig reiseaffin", so Pammer.
Die vorläufige Planung sieht 80.000 - 100.000 jährliche Passagiere vor, doch dieses Ziel könnte laut Pammer bald übertroffen werden.
"Vor allem Airlines, die sich in einer Wachstumsphase befinden, könnten sich gut vorstellen, ihre Maschinen bei uns zu stationieren. Das Flughafengelände ist im Falle einer Erweiterung sofort adaptierbar. Was uns für Airlines ebenfalls attraktiv macht ist die Tatsache, dass sie bei uns jetzt mitbestimmen können", erklärt der Oberösterreicher.
Auch der Reisebürovertrieb soll eine wichtige Rolle spielen. So habe man bereits Agenturverträge mit dem stationären Vertrieb in Tschechien geschlossen. Für österreichische Expedienten könnte Budweis ebenfalls ein interessantes Erweiterungsfeld darstellen, meint Pammer.
Ultra-Low-Cost-Airport
Als Airport ganz ohne Schnickschnack soll Budweis auch für eine jüngere Reisegeneration attraktiv sein. "Als Ultra-Low-Cost-Airport ohne Lounges oder ähnliches, wollen wir auch jene Reisenden ansprechen, die zu günstigen Konditionen, vielleicht auch spontan, verreisen möchten und denen wir mit Goodies, wie gratis parken am Flughafen, besonders effektiv entgegen kommen können", meint Pammer abschließend. Ein Rebranding des Flughafens soll zu Jahresbeginn folgen.
(red)
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Autor/in:
Michaela Trpin
Redakteurin / Senior Editor
Michaela Trpin hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Crossmediale Marketingkommunikation studiert und versteht es, ihre im Bachelor- und Masterstudium erlernten Kenntnisse mit der Praxis zu verknüpfen. Ihre Leidenschaft fürs Schreiben und Reisen hat sie, als Teil der Redaktion, zum Beruf gemacht. Im Verlag betreut sie die Themen Karibik, Lateinamerika und Luxusreisen.
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