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Ryanair: Laudamotion-Wachstum wichtiger als Profitabilität
Der irische Billigflieger Ryanair zieht bei seiner österreichischen Beteiligung Laudamotion ein rasches Wachstum einem Gewinn vor. Erst im dritten Jahr 2020 werde die Airline einen kleinen Gewinn machen.
Die NIKI-Nachfolgeairline solle im zweiten Jahr der Gewinnschwelle nahe kommen, Wachstum sei aber wichtiger. Laudamotion verkaufe zur Zeit sehr viele Tickets zu günstigen Preisen, das drücke zusätzlich zu den Startkosten auf das Ergebnis, sagte O'Leary. Ein weiteres Problem sei, dass Laudamotion bei der deutschen AUA-Mutter Lufthansa die nächsten zwei Jahre sehr hohe Leasingraten für die Airbus-Flotte habe. Es könnte sein, dass Laudamotion von Ryanair mehr als 100 Mio. Euro brauche. Es könnten um fünf bis 20 Mio. Euro mehr werden, sagte O'Leary. Laudamotion sei im Gegensatz zu Ryanair nicht gegen einen höheren Ölpreis abgesichert.
O'Leary bekräftigte, dass die Laudamotion-Flotte 2019 von 20 auf 30 Flugzeuge und 2020 auf 40 bis 50 Flieger anwachsen soll. Ryanair und Laudamotion richteten in dem Hintergrundgespräch eine Kampfansage an die Konkurrenz.
"Wenn Vueling oder Wizz die Preise senken, wird Laudamotion ihre senken", erklärte O'Leary.
(apa/red)
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Autor/in:
Michaela Trpin
Redakteurin / Senior Editor
Michaela Trpin hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Crossmediale Marketingkommunikation studiert und versteht es, ihre im Bachelor- und Masterstudium erlernten Kenntnisse mit der Praxis zu verknüpfen. Ihre Leidenschaft fürs Schreiben und Reisen hat sie, als Teil der Redaktion, zum Beruf gemacht. Im Verlag betreut sie die Themen Karibik, Lateinamerika und Luxusreisen.
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