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Deutscher Bund bangt um Rückzahlung des Air-Berlin-Kredits
Laut "Handelsblatt" kann die insolvente Air Berlin möglicherweise nur die Hälfte des 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits an den deutschen Bund zurückzahlen.
Lediglich 75 Mio. Euro der insgesamt 150 Mio. Euro könnten getilgt werden, zitierte das "Handelsblatt" aus dem Umfeld der Airline. Wie die Regierung auf Anfrage der Linksfraktion mitteilte, bekam der deutsche Bund bis zum 9. Jänner Rückzahlungen in Höhe von rund 61 Mio. Euro. Die deutsche Regierung geht demnach aber "von weiteren Rückzahlungen aus". NIKI-Insolvenzverwalter Lucas Flöther erklärte gegenüber dem "Handelsblatt", Erlöse aus dem Verkauf der Tochterfirma würden nicht der Air Berlin zufließen. Die staatliche KfW-Bank hatte als Pfand für den Kredit die von Air Berlin gehaltenen Anteile an NIKI bekommen. Laut Flöther war kein möglicher Käufer nach der Insolvenz von NIKI bereit, auch alle Verbindlichkeiten zu übernehmen. Der Verkaufserlös von NIKI fließe in die Insolvenzkasse.
Die deutsche Regierung hatte bereits Mitte Dezember gewarnt, der Kredit an Air Berlin werde wohl nur zum Teil zurückgezahlt werden. In der Antwort von Staatssekretär Matthias Machnig (SPD) aus dem deutschen Wirtschaftsministerium heißt es, der Bund werde "alles tun, den Schaden für den Steuerzahler zu begrenzen". (apa/red)
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Autor/in:
Michaela Trpin
Redakteurin / Senior Editor
Michaela Trpin hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Crossmediale Marketingkommunikation studiert und versteht es, ihre im Bachelor- und Masterstudium erlernten Kenntnisse mit der Praxis zu verknüpfen. Ihre Leidenschaft fürs Schreiben und Reisen hat sie, als Teil der Redaktion, zum Beruf gemacht. Im Verlag betreut sie die Themen Karibik, Lateinamerika und Luxusreisen.
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