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Hapag Lloyd Cruises: „Inspired by nature“

Noch liegen die beiden neuen Expeditionsschiffe der Hapag Lloyd Cruises für den Stahlschnitt in der Werft im rumänischen Tulcea. Die Namen stehen bereits fest. 

Vom Stapel laufen sollen die beiden hochmodernen Expeditionsschiffe mit höchster Eisklasse im April bzw. Oktober 2019. Karl Pojer, CEO Hapag Lloyd Cruises, ortet ein dreimal größeres Potential als das derzeitige Angebot im Bereich der Expeditionskreuzfahrten. Getreu dem Motto „inspired by nature“ werden die beiden Neuzugänge der 5-Sterne-Kategorie unter dem einheitlichen Markennamen HANSEATIC verkehren: Die HANSEATIC nature wird für die deutschsprachigen Märkte eingesetzt, die HANSEATIC inspiration für die Märkte DACH, UK, USA, Niederlande und Belgien. Bei der Namensfindung wurde Wert darauf gelegt, in Deutsch und Englisch gleichermaßen attraktiv zu klingen.

Klar definierte Zielgruppen

Nachdem 2016 für Hapag Lloyd Cruises als das erfolgreichste der Unternehmensgeschichte registriert wurde, steht für 2017 Wachstum auf der Agenda. Als wesentlichen Bestandteil der Erfolgsstrategie nennt Pojer die klare Zielgruppenpositionierung: Für die Europa die Gruppe der traditionellen Gesellschaftselite mit klaren Wertvorstellungen, für die Europa 2 die moderne Leistungselite und für die Expeditionsschiffe, die Bremen und derzeit noch die Hanseatic, die liberal-intellektuelle bürgerliche Bildungselite. Bei den Expeditionen steht das Naturerlebnis an oberster Stelle.

„Wir sind verpflichtet, die Zielgebiete zu bewahren. Helikopter und U-Boot passen nicht ins Konzept, da bei unseren Reisen das Erleben der Natur an der Spitze steht. Das war auch die Grundlage für die Namensfindung der beiden neuen Expeditionsschiffe“, erklärt Karl Pojer im Rahmen der ITB.

Die Natur als Vorbild

Das Design-Konzept für die beiden HANSEATIC-Schiffe spiegelt die Natur wider. In den Mock-up-Kabinen, die in der Firmenzentrale in Hamburg stehen, ist derzeit alles in Weiß gehalten. Die endgültige Farbgebung für die je 120 Kabinen und Suiten auf den beiden baugleichen Schiffen ist noch nicht entschieden. Maximal können 230 Passagiere an Bord, bei Touren in die Antarktis nur 199, da das Limit für Ausflüge dort bei 200 Personen liegt. Dank der höchsten Eisklasse (PC 6) gibt es keine Routenbeschränkungen. Besondere Highlights sind je zwei ausfahrbare Glasbalkons sowie der Decksumlauf im Vorschiff, von wo aus man uneingeschränkte Aussicht genießt.

„Der beste Platz am Schiff, mein absoluter Lieblingsort an Bord“, verrät Isolde Susset, Leiterin Produktmanagement Expedition Cruises.

Als Mehrwert für die Gäste wird auf beiden Schiffen ein Wissensatelier eingerichtet, in dem interessierte Passagiere Hintergrundwissen, das in Kooperation mit Wissenschaftlern erstellt wird, individuell abrufen können. Weitere Details zu den neuen Schiffen der HANSEATIC-Klasse lesen Sie bitte im nächsten tip. (red.)


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Autor/in:

Herausgeberin / Chefredakteurin

Elo Resch-Pilcik, Mitgründerin des Profi Reisen Verlags im Jahr 1992, kann sich selbst nach 24 Jahren Touristik - noch? - nicht auf eine einzelne Lieblingsdestination festlegen.





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