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Allianz Global Assistance: Tipps für Sonnenanbeter

Die Allianz Global Assistance hat für sonnenhungrige Urlauber eine Statistik der Destinationen erstellt, wo die Sonne im Winter am längsten scheint. 

Der sonnenreichste Ort der Welt in dieser Jahreszeit ist demnach die kleine südafrikanische Stadt Upington, im Nordwesten des Landes nahe der namibischen Grenze. Dort scheint die Sonne im Dezember nicht weniger als 367 Stunden lang, also fast 12 Stunden pro Tag.

Zum Vergleich: Den winterlichen Sonnen-Spitzenwert österreichischer Städte erreichte zuletzt Salzburg mit 165 Sonnenstunden im Weihnachtsmonat, während sich die Wiener im Dezember mit 84 Stunden, die Linzer gar mit 59 Stunden begnügen mussten. Dies ermittelte Allianz Global Assistance (AGA) auf Basis einer internationalen UN-Statistik und aktueller ZAMG-Daten.

Arizona: jeden Tag 11 Stunden Sonnenschein

Im Ganzjahresvergleich sind es nicht die traditionellen Fernreisedestinationen wie die Seychellen oder die Malediven, wo man die meiste Sonne findet, sondern eine Stadt in Arizona. Mag es auch in anderen Regionen noch heißer werden, 4.015 Sonnenstunden im Jahr (11 Stunden pro Tag) bietet nur die 93.000 Einwohner-Stadt Yuma im südwestlichsten Eck des US-Bundesstaates Arizona. Mit Phoenix, Las Vegas und Tucson finden sich drei weitere Städte im Südwesten der USA unter den sonnigen Top-Five. Lediglich das am Nil in Ägypten gelegene Assuan kann mit 3.862 Sonnenstunden im Jahr hier mithalten. Europas Sonnen-Hot-Spots Europas Sonnen-Hot-Spot in der Ganzjahresstatistik liegt in Larnaca in Zypern mit 3.313 Sonnenstunden, gefolgt von Faro an der portugiesischen Algarve mit 3.036 und der spanischen Stadt Jerez de la Frontera mit 2.960 Sonnenstunden im Jahr. Unter Österreichs Städten führt Klagenfurt die 12-Monats-Sonnenhitparade mit 2.192 Stunden Sonnenschein im Jahr vor Innsbruck mit 2.181 an.

Der Ort mit den weltweit wenigsten Sonnenstunden heißt Bjørnøya (Bäreninsel), liegt auf halbem Weg zwischen dem Nordkap und Spitzbergen und gehört zu Norwegen. Die Sonne kennt man dort nur von April bis September, was trotz Mitternachtssonne in den Sommermonaten für gerade mal 595 Sonnenstunden im Jahr und eine Jahresdurchschnittstemperatur von minus 2,3 Grad reicht.

USA im Trend

Mit den Reisevorlieben der Österreicherinnen und Österreicher gehen die Sonnenstatistiken teilweise konform. Wie eine Allianz Global Assistance-Umfrage für 2016 zeigte, sind die USA das absolute Traumreiseziel heimischer Touristen, gefolgt von Australien und den Malediven. Für 30,6% der Reisenden hat das Klima am Reiseziel einen entscheidenden Einfluss bei der Reiseplanung. Landschaft, Sehenswürdigkeiten und die Sicherheitslage werden allerdings noch höher bewertet.

Wenn sich hierzulande die Sonne rar macht, werden Fernreiseziele besonders attraktiv. Insgesamt unternahmen rund 5,5 Mio. Österreicherinnen und Österreicher im letzten Jahr zumindest eine Urlaubsreise, etwa 11% aller Urlauber zieht es laut Institut für Freizeit- und Tourismusforschung in die weite Ferne. Unter den fünf beliebtesten außereuropäischen Flugdestinationen heimischer Touristen finden sich laut einer Analyse der Online-Reiseplattform „checkfelix“ gleich vier amerikanische Großstädte. Getoppt wird deren Beliebtheit nur noch von der thailändischen Hauptstadt Bangkok.

Hohe Kosten in den USA

Die Top-Sonnendestination USA ist freilich auch das Land mit den höchsten Schadenkosten, insbesondere bei medizinischen Problemen. So entstanden kürzlich für einen Urlauber, der in den USA einen Herzinfarkt erlitt, Kosten von rund einer halben Million Euro für Notoperation, Krankenhausaufenthalt und Krankentransporte.

„Ohne Reiseversicherungsschutz hätte der Urlauber die Kosten zum Großteil selbst tragen müssen“, betont Dr. Christoph Heißenberger, Österreich-Geschäftsführer der Allianz Global Assistance.

Er warnt vor einem leichtfertigen Verzicht auf eine umfassende Reiseversicherung. Krankenhauskosten können in den USA nach unseren Erfahrungen bis zu umgerechnet 20.000 EUR pro Tag ausmachen, der Rücktransport im Ambulanzjet bis zu 100.000 EUR.

Mehr Sonne, mehr Risiko

„Ein Mehr an Sonne bringt im Regelfall auch ein Mehr an Freizeitaktivitäten mit sich, und damit verbunden steigt auch das Unfallrisiko“, so Heißenberger.

Die Schadenstatistiken bestätigen dies. Während monatlich zwischen 6.000 und 8.000 Fällen vom Wiener AGA-Team bearbeitet werden, steigt das Fallvolumen in der Hauptsaison, vor allem in den sonnigen Sommermonaten Juli und August auf das Doppelte an. (red)


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Dieter Putz

Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit knapp 20 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlags-Teams. Fast jedes geschriebene Wort das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





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