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IATA: neue Jobs ohne Luftverkehrssteuer
Die Intern ational Air Transport Association (IATA) hat auf der ITB eine Analyse der wirtschaftlichen Auswirkungen der Luftverkehrssteuer und auf die negativen Erfahrungen in verschiedenen Ländern verwiesen.
Während Irland und die Niederlande ihre Luftverkehrssteuern aufgrund der negativen wirtschaftlichen Auswirkungen wieder abgeschafft haben, verzichteten Belgien, Chile, Dänemark, Island, Japan und Schweden nach sorgfältiger Abwägung von vornherein auf die geplante Einführung. Großbritannien hob seine Air Passenger Duty für Nordirland auf, weil der Verlust der einzigen Flugverbindung von Belfast in die USA drohte.
Ein Verzicht auf die Steuer in Deutschland würde den heute schon zweiprozentigen Beitrag der Branche zum Bruttoinlandsprodukt um 1,226 Mrd. EUR steigern, die Schaffung von 20.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen ermöglichen und die Reisenden um 1,5 Mrd. EUR entlasten. „Deutschland würde von besserer Wettbewerbsfähigkeit profitieren und einen besseren Zugang zu den Schwellenmärkten erhalten“, betonte Rafael Schvartzman, IATA-Vizepräsident für Europa. (ag/red)
iata, luftverkehrssteuer, itb 2014
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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