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ÖRV fordert rasche Abschaffung der Flugverkehrssteuer
Die österreichische Ticketsteuer gefährdet heute schon den Standort Österreich, schadet dem österreichischen Incoming und verteuert den Urlaub für Österreicher, die ins Ausland fliegen.
Der Österreichische Reiseverband unterstützt daher vollinhaltlich die Forderung der Luftverkehrswirtschaft nach Abschaffung der Luftverkehrsabgabe. Schon heute entginge dem österreichischen Staat durch den Entfall zusätzlicher indirekter Steuereinnahmen eine Summe von 6,5 Mio EUR pro Jahr.
In Deutschland hingegen wird die umstrittene Steuer auf Flugtickets nun doch nicht abgeschafft. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD taucht die Passage nicht mehr auf, wonach die Steuer in dieser Legislaturperiode kassiert werden sollte. Die Bundesregierung hatte mit der Luftverkehrssteuer im ersten Jahr knapp 1 Mrd. EUR eingenommen. Auf eine eigentlich ab 2013 geplante Anhebung wurde jedoch verzichtet.
Die Luftfahrtbranche und die Gewerkschaften in Deutschland wehren sich massiv gegen die Ticketabgabe. Airlines und deutsche Flughäfen sehen den Luftfahrtstandort Deutschland bedroht. Fluggäste in grenznahen Regionen, so die Kritiker, würden auf ausländische Flughäfen ausweichen, wo die Steuer nicht anfalle. (red)
örv, flugverkehrssteuer, luftverkehrsabgabe
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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28 Januar 2026
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