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WM: Gäste fehlen
Die erwartete Nachfrage in Südafrika im Zuge der Fußball-WM bleibt aus.
Der Plan, WM-Touristen während der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika in benachbarten Ländern und sogar auf Mauritius unterzubringen, wird nicht realisiert. Grund ist die mangelnde Nachfrage, erklärte vergangenen Freitag Jaime Byrom, Chef von Match, der offiziellen Reiseagentur des Fußball-Weltverbandes (FIFA).
Die WM-Organisatoren hatten ursprünglich auf rund 450.000 ausländische Fußball-Touristen in Südafrika gehofft, die Erwartung aber mittlerweile auf höchstens 370.000 korrigiert. Die Organisatoren haben die Wirtschaftskrise und negative Berichterstattung betreffend Sicherheit in Südafrika dafür verantwortlich gemacht. Match wollte sich ursprünglich 55.000 Hotelbetten sichern, darunter 6.000 in den Nachbarländern Botswana, Mosambik, Namibia und Swasiland sowie auf Mauritius. Nun werden nur rund 48.000 Hotelbetten benötigt, sie liegen alle in Südafrika.
Auch der Verkauf von VIP-Packages, die 4% der FIFA-Einnahmen ausmachen, lief ganz und gar nicht nach Wunsch. Laut Byrom sind allerdings südafrikanische Firmen eingesprungen. "Mit Ausnahme von südafrikanischen Banken hatten wir wenig bis keine Nachfrage aus Übersee", sagte Byrom. "Ich habe noch nie ein Land gesehen, dass so viel Engagement und Enthusiasmus für einen Event aufgebracht hat, und viel Negativberichterstattung hat die Party verdorben." (APA/red)
fußball, südafrika, botswana, mosambik, namibia, swasiland, mauritius, afrika
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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