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Hohe Wellen sind kein Reisemangel
Das Landesgericht in Hannover hat entschieden: Hohe Wellen auf den Seychellen sind kein Reisemangel.
Abgewiesen wurde heute, Montag, damit die Klage eines Familienvaters, der mit Frau und Tochter eine 27.000 EUR teure 14-tägige Reise auf die Seychellen unternommen hatte und dort wegen des schlechten Wetters mit hohen Wellen weder schwimmen noch schnorcheln konnte. Der Mann verlangte vom Reisekonzern TUI 25% des Reisepreises zurück.
Der Kläger musste sich aber jetzt vom Landgericht Hannover belehren lassen, dass "kein verständiger Reisender erwarten könne, dass ein Reiseveranstalter durch die allgemeine Klimabeschreibung im Reiseprospekt generelle Unwägbarkeiten der Natur und deren Folgen ausschließen wolle". Mit den hohen Wellen habe sich nur "ein natürliches Risiko von Meer und Wetter verwirklicht, das vom Reisenden grundsätzlich hingenommen werden muss". (red/ag)
reiserecht, seychellen, gericht
Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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6 November 2026
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