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USA: Einreisebeschränkung für EU-Bürger verlängert


Foto: Stephen Rees / shutterstock.com
Die USA heben die Einreisebeschränkungen für Bürger der EU und anderer Länder aufgrund der steigenden Infektionen mit der Delta-Variante vorerst nicht auf.
 

Während die EU die Einreisebeschränkungen für US-Bürger gelockert hat, halten die USA am verschärften Kurs fest. „Wegen der Delta-Variante werden wir die bestehenden Reisebeschränkungen an dieser Stelle beibehalten", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Montag. Wegen der Delta-Variante würden die Corona-Fallzahlen steigen - vor allem unter den Ungeimpften. „Und es scheint wahrscheinlich, dass sich das in den kommenden Wochen fortsetzen wird", so Psaki weiter. Die EU hatte die Mitgliedsstaaten bereits im vergangenen Monat aufgefordert, Beschränkungen für Reisende aus den USA und mehreren anderen Ländern schrittweise aufzuheben. Österreich erlaubt US-Bürgern mit Nachweis der „3-G-Regel“ die Einreise.

Nur Ausnahmefälle

Dass die USA im Gegenzug ihre Einschränkungen für Reisende aus Europa nicht lockerten, sorgte für Kritik in Europa. Eine Einreise aus dem Schengen-Raum in die USA ist für Ausländer in der Regel weiterhin nur mit Ausnahmegenehmigung möglich. Die Biden-Regierung hat stets betont, sie lasse sich bei ihren Entscheidungen in der Pandemie von wissenschaftlichen Erkenntnissen leiten.

Beim Besuch von Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel Mitte Juli in Washington hatten sich viele Bewegung bei dem Thema erhofft. US-Präsident Joe Biden hatte in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Merkel angekündigt, sich in den kommenden Tagen zu dem Thema äußern zu wollen. Merkel hatte erklärt, das Thema bei dem Treffen mit Biden angesprochen zu haben. Es müsse nun eine nachhaltige Entscheidung getroffen werden, die nicht nach kurzer Zeit wieder zurückgenommen werde, hatte die Kanzlerin betont.

Um sich vor der Pandemie zu schützen, hatten sich im März 2020 alle EU-Staaten außer Irland sowie die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island auf Empfehlungen geeinigt, um nicht zwingend notwendige Einreisen aus Drittstaaten weitgehend zu stoppen - auch für Amerikaner. Bidens Vorgänger Donald Trump hatte ebenfalls im März 2020 einen Einreisestopp für Ausländer aus weiten Teilen Europas angeordnet. Ausländer aus dem Schengen-Raum, Großbritannien und Irland dürfen bis auf Ausnahmen bisher nicht in die USA einreisen. Auch für Ausländer aus Indien, China, Brasilien, Südafrika und dem Iran gilt ein prinzipielles Einreiseverbot in die USA. (APA/red.)


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Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit über 20 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlags-Teams. Fast jedes geschriebene Wort das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





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