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Krisenhinweise - powered by A3M für die Woche 51/52


Foto: fewerton / shutterstock.com
Neben den globalen Auswirkungen der Corona-Pandemie gehen andere Ereignisse weltweit oftmals unter. Krisenfrühwarn-Experte A3M stellt für uns daher bis auf weiteres wöchentlich einige der wichtigsten Krisen zusammen.

Zyklon wütet auf Fijis:

Ein Zyklon ist mit Windböen von bis zu 345 Kilometern pro Stunde über die Inselgruppe der Fijis im Südpazifik hinweggefegt und hat am Freitag Tote und Schäden hinterlassen. Mindestens zwei Menschen seien ums Leben gekommen. Der Sturm der Kategorie fünf hatte vielerorts für Überschwemmungen gesorgt. Mehr als 23.000 Menschen wurden in Folge in Sicherheit gebracht.

Auseinandersetzungen in Ghana:

Am Donnerstag (17.12.) setzten Sicherheitskräfte in Accra Wasserwerfer gegen Demonstranten ein. Die Proteste richteten sich gegen die Wiederwahl des ghanaischen Präsidenten. Auch in anderen Regionen des Landes soll es zu Demonstrationen von Unterstützern des Oppositionskandidaten gekommen sein.

Chanukka in Israel geht zu Ende:

Heute endet das achttägige jüdische Chanukka-Fest, das an die Wiedererrichtung des Zweiten Jerusalemer Tempels erinnert. Während der Feiertage ist die Gefahr von Anschlägen auf israelische Soldaten und Einrichtungen in den besetzten Gebieten erfahrungsgemäß höher. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist zu rechnen, Demonstrationen sind möglich. Diese können zu lokalen Verkehrseinschränkungen und gewaltsamen Zwischenfällen führen.

Generalstreik in Armenien:

Am Mittwoch rief die Opposition in Armenien zu einem landesweiten Generalstreik für kommenden Dienstag, den 22.12. auf. Die Opposition fordert den Rücktritt des Premierministers. Es ist mit Einschränkungen im öffentlichen Leben, Verkehrsbehinderungen und erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen. Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich.

Zugführer-Streik in Bordeaux:

Für heute und Montag (18. und 21.12.) wurden Streiks von Zugführern in der Stadt Bordeaux angekündigt. Im Fall von Streikmaßnahmen ist mit größeren Einschränkungen im Bahnverkehr zu rechnen. Verspätungen und Zugausfälle sind zu erwarten. Auch vor und nach den offiziellen Streikzeiten kann es aus organisatorischen Gründen zu Einschränkungen kommen.

Ebenso Streiks in der Bretagne:

Ebenso für heute haben die Gewerkschaften CGT und FO zu einem Streik des Personals am Flughafen Brest aufgerufen. Der Streik soll bis Sonntag (20.12.) andauern. Im Fall von Arbeitesniederletungen ist mit größeren Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Verspätungen und Flugausfälle sind zu erwarten. Auch vor und nach den offiziellen Streikzeiten kann es aus organisatorischen Gründen zu Einschränkungen kommen.

Parlamentswahlen in Nigeria:

Am 27.12. finden in Niger Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt. US-amerikanische Behörden warnen, dass während der Wahlperiode ein erhöhtes Potenzial für Proteste, Märsche und andere politische Aktivitäten in ganz Niger und besonders in Niamey vorherrscht. Im Vorfeld der Wahlen und nach der Verkündigung der Wahlergebnisse sind Demonstrationen möglich. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen, vor allem am Wahltag und nach der Verkündigung der Wahlergebnisse.

Reisende, die sich über diese und weitere Ereignisse informieren wollen, können die Global Monitoring App für Smartphones nutzen. Sie beinhaltet aktuelle Benachrichtigungen, Verhaltenshinweise und Warnungen und informiert aktiv über Gefahren am Standort oder Reiseort.

Verfügbar ist die App für iPhone und Android-Geräte. https://play.google.com /  https://itunes.apple.com (red) 


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Foto: privat

Autor/in:

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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