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Thailand: keine Grenzöffnung in Sicht


Thailand
Obwohl einer Studie zufolge 82% der Einheimischen ihr Land als bestens vorbereitet für ein Re-Opening befinden, hieß es nun beim jüngsten Treffen der Regierung, dass die Grenzen vermutlich nicht vor 2021 geöffnet werden.

Konkret zitierte das deutschsprachige Portal "Farang“ Chattan Kunjara Na Ayudhya, den stellvertretenden Gouverneur für internationales Marketing beim Fremdenverkehrsamt, er befürchte, dass Thailand in diesem Jahr keine ausländischen Touristen mehr ins Land einreisen lassen werde. Als Grund nannte er die "sehr, sehr vorsichtige Vorgehensweise" der Militärregierung bei der Grenzöffnung.

Ende des jahrelangen Booms

Für Thailands Tourismusbranche ist der abrupte Coronacrash das Ende eines jahrelangen, beispiellosen Booms. Die Zahl der internationalen Besucher verdreifachte sich im vergangenen Jahrzehnt auf zuletzt knapp 40 Millionen Gäste im Jahr 2019. Nach Schätzung des TAT waren vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie rund vier Millionen Menschen im Tourismussektor des Landes beschäftigt. Die Schließung der Grenzen könnte aber bald dazu führen, dass mehr als 2,5 Millionen von ihnen arbeitslos würden. Dabei ist Thailand, das zweitbeliebteste Fernreiseziel der Österreicher, in der Pandemie mit 58 Toten und rund 3.000 Ansteckungen bisher recht glimpflich davon gekommen.

Seit Anfang April lässt Thailand keine Touristen mehr ins Land – aus Sorge davor, dass Urlauber eine neue Corona-Welle auslösen könnten. Stattdessen versucht die Regierung nun den lokalen Tourismus anzukurbeln, indem sie thailändischen Touristen einen Teil des Urlaubs im eigenen Land bezahlt. (red)


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