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Lauda: Schließung der Basis Wien abgesagt

Nachdem ein Großteil der Belegschaft einem neuen KV zugestimmt hat, wird die A320-Basis der Laudamotion in Wien nun doch nicht geschlossen. Der Neustart ist für 1. Juli angesagt. 

Mehr als 90% der Piloten und rund 66% des Kabinenpersonals der Laudamotion in Wien hätten sich während des Wochenendes für den neuen Kollektivvertrag ausgesprochen, verlautet eine Aussendung der Lauda. Die Sozialpartner hatten sich vergangene Woche auf einen neuen KV geeinigt, den die Geschäftsführung und nun auch die Mehrheit des fliegenden Personals akzeptierten. Das hat Lauda-Mutter Ryanair dazu bewogen, die für 29. Mai angekündigte Schließung der A320-Basis in Wien zurückzunehmen. Mit verkleinerter Flotte – statt 16 werden vorerst nur drei, ab August dann zehn A320 eingesetzt – ist der Neustart für den 1. Juli angekündigt. Ab Juli werden sukzessive 60 Destinationen in 23 Ländern angeflogen.

Jobgarantie bei Zustimmung zum KV?

Sowohl bei Piloten als auch beim Bordpersonal werde es zu Stellenstreichungen kommen, allerdings werden nicht 500 Jobs wegfallen, wie es bei der Schließung der Basis der Fall gewesen wäre.

Der neue KV erlaube es Lauda, sich für den Nach-Covid-Wettbewerb mit der AUA aufzustellen, die anders als Lauda eine staatliche Unterstützung in Höhe von 800 Mio. EUR erhalte, heißt es weiter.

„Wir bedauern zutiefst, dass durch die Wiedereröffnung unserer Basis in Wien nicht alle Arbeitsplätze erhalten werden können, aber wir werden alles tun, um in Wien wieder einen Wachstumskurs einzuschlagen. Die Arbeitsplätze aller Piloten und Kabinenbesatzung, die dem neuen KV zugestimmt haben haben, werden wahrscheinlich erhalten werden“, erklären die beiden CEO Andreas Gruber und David O’Brien.

Ob die Zustimmung zum neuen KV eine Garantie für den Erhalt des Arbeitsplatzes ist, geht aus der Aussendung nicht eindeutig hervor. Ebenso wenig, ob im Umkehrschluss die Jobs derer, die sich nicht einverstanden erklärt haben, gestrichen werden. Als Ziel der neuen Lauda definieren die beiden CEO, Österreichs Fluglinie Nummer 1 zu werden. (red.)


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Autor/in:

Herausgeberin / Chefredakteurin

Elo Resch-Pilcik, Mitgründerin des Profi Reisen Verlags im Jahr 1992, kann sich selbst nach 24 Jahren Touristik - noch? - nicht auf eine einzelne Lieblingsdestination festlegen.





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