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Columbus übernimmt Airtour Austria

Mit Anfang Mai hat Columbus Reisen Peter Gallhofers Airtour Austria unter sein Dach geholt.

Ursprünglich habe es drei Interessenten gegeben, berichtet Airtour Austria-Gründer Peter Gallhofer. Vergangenen Herbst starteten dann die Verhandlungen mit Columbus Reisen, die Vertragsunterzeichnung erfolgte im Dezember, die Übergabe wurde mit Anfang Mai fixiert und nun – trotz Lock-down – plangemäß realisiert.

„Mit der Familie Richard haben wir seit Jahren ein sehr gutes Verhältnis. Wir schreiben schwarze Zahlen und machen Dinge, die andere Reisebüros nicht machen“, beschreibt Peter Gallhofer die attraktive Ausgangslage.

Neben seiner Frau Ilse sind noch zwei MitarbeiterInnen bei Airtour beschäftigt, die alle – wie auch die Marke und der Kundenstamm - übernommen werden.

Gehobenes Erleben

Unter dem Dach der Columbus-Gruppe wird das Produkt mit Individualreisen und kleinen, feinen Gruppenreisen rund um die Themen Kunst, Kultur, Kulinarik und Gärten beibehalten. Für Alexander Richard, Geschäftsführer der Columbus Gruppe, stellt das Produkt von Airtour Austria eine optimale Portfolio-Erweiterung dar. Die Expansion mit Fokus auf Nischenprodukte hatte Columbus bereits im vergangenen Herbst eingeleitet mit der Übernahme der Marke „Reisethek“, die mit Medienpartner „Die Presse“ einen zusätzlichen starken Vertriebskanal hat.

„Uns geht es um Reisen, die ein gehobenes Erleben bieten, in kleinen Gruppen oder individuell – und es muss sich rechnen. Gerne bauen wir auch den Nachhaltigkeitsaspekt künftig weiter aus“, erklärt Alexander Richard.

Tourismus neu definieren

Als charakteristisch für Airtour nennt Gallhofer, dass die Reisen praktisch ausschließlich selbst komponiert werden. Airtour sehe sich als Consulting Unternehmen, das auf Beratung der Kunden basiert und Reisen nach deren Wünschen zusammenstellt. Dafür werden Termine vereinbart, der Kunde gibt vorab lediglich bekannt, in welche Richtung es gehen solle. In dieser Art der Reiseberatung sieht Gallhofer einen Teil eines neuen Tourismus-Konzepts, das nach der Krise sicher mehr in den Vordergrund rücken wird. Gleichzeitig liegt für ihn darin die einzige Chance für Reisebüros, sich wirtschaftlich solide aufzustellen. Bei eigenen Reisearrangements kann schließlich die Gewinnspanne selbst kalkuliert werden. Dass diese Art der Reisevermittlung an Counterkräfte besondere Anforderungen stellt, weiß er aus eigener Erfahrung. Dafür brauche es nicht nur viel Interesse und Fachwissen, sondern vor allem auch viel Enthusiasmus. „Die Mitarbeiter sind bei mir jetzt die Stars“, streut er seinem Team Rosen.

Welchen Stellenwert Beratung und Service einnehmen, beweist Ilse Gallhofer schon bald 30 Jahre lang als Spezialistin für Studiosus Reisen. Seit 13 Jahren erhält sie unter 2.500 bis 3.000 Reisebüros im deutschsprachigen Raum ohne Unterbrechung die Auszeichnung für das Reisebüro mit dem besten Kundenservice bzw. der besten Kundenberatung. (red.)


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Autor/in:

Herausgeberin / Chefredakteurin

Elo Resch-Pilcik, Mitgründerin des Profi Reisen Verlags im Jahr 1992, kann sich selbst nach 24 Jahren Touristik - noch? - nicht auf eine einzelne Lieblingsdestination festlegen.





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