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Israel-Inspirationen für zuhause


Tel Aviv: Zu jeder Jahreszeit reizvoll - Foto: Dafna Tal/IMOT
Teil 3 der Themen-Reihe „IsraelInspirationen für zuhause“ nimmt Fernwehgeplagte mit auf einen virtuellen Städtetrip in die lebensfroh-bunte Mittelmeer-Metropole Tel Aviv.

Mit dem internationalen Airport Ben Gurion, der gerade erweitert wird, ist dies ein Tor zum Land und vereint die drei Erlebnisqualitäten von urbanem Lebensstil, historischen Stätten und mit 14 Kilometern Strandlänge ein vielfältiges „Beach Life“. In diesem Jahr gibt es außerdem etwas zu feiern: Die Stadt feiert ihren 111. Geburtstag.

Ankommen und Eintauchen – der Carmel Market

Der Carmel Markt, bei den Einheimischen als Shuk Ha'Carmel bekannt, ist der größte Marktplatz der Stadt und ein faszinierend bunter und lebhafter Ort für eine erste intensive Berührung mit dem vibrierenden Flair der Stadt. Hier gibt es sprichwörtlich alles: Brot und Gebäck, frische und getrocknete Oliven und Früchte; die Luft ist erfüllt vom Duft exotischer Gewürze. Es ist auch der beste Ort, um Frisches zu kaufen, sei es Obst und Gemüse, Fisch und Geflügel, Käse oder Blumen. Der vordere Teil des Marktes, der aus der Allenby Street kommt, besteht vorwiegend aus Kleidungsund Schuhständen, an denen man Schnäppchen ergattern kann. Die YouTube-Tour führt entlang des Hauptweges, einer schmalen Gasse mit einer langen Reihe bunter Stände zu beiden Seiten, auf denen Verkäufer ebenso enthusiastisch wie laut ihre Waren feilbieten. youtu.be/9kE9B2dcfTM

Typisch Tel Aviv – Leben am Strand

Das bunt-lebhafte Strandleben ist der Inbegriff israelischer Lebensfreude schlechthin: Sportliche Aktivitäten wie Joggen, Beachvolleyball oder der heimliche Nationalsport Matkot gehören ebenso zum israelischen Strandleben wie der Familienausflug oder das romantische Dinner zu zweit. Die Metropole verfügt über 14 Kilometer an Wander- und Radwegen entlang des Mittelmeers. Die Küstenlinie bis hin nach Jaffa teilt sich in unterschiedliche Abschnitte auf; die Sand- und Wasserqualität ist bei allen sehr gut. Tagsüber laden überall Strandrestaurants und -bars zu einem Snack für zwischendurch ein; abends genießt man gern bei einem Glas Wein den Sonnenuntergang. Für erste Impressionen für einen „Strand-Check“ eignet sich dieses Video https://youtu.be/9RARPBD6KFQ; für einen guten Überblick über die Promenade und das Strandleben, wie es die Tel Avivis zelebrieren, dieses Video aus der Perspektive vom e-Scooter aus. https://youtu.be/y4sk6Yl5xzk.

Tel Aviv Museum of Modern Art

Israel hat sich international den Beinamen „Startup Nation“, als Innovationstreiber erworben. So ist es folgerichtig, dass das erste Museum der Stadt sich einem aktuellen Thema wie dem Klimawandel annimmt und dies in einer virtuellen Ausstellung in zeitgemäßer Weise erlebbar macht. Das Kunstmuseum wurde 1932 gegründet und ist auch über die Landesgrenzen hinaus ein wichtiger Akteur für Kunst und Kultur in Israel, der seinen Besuchern ein vielseitiges und sorgfältig kuratiertes Kunsterlebnis bietet. Als aktiver Teil der pulsierenden Metropole ist es ein Muss für internationale und lokale Besucher. https://my.matterport.com/show/?m=ibrcK8H9Duu

250 Jahre Beethoven

Der israelische Dirigent und Pianist Lahav Shani präsentiert gemeinsam mit der Pianistin Martha Argerich und dem Israel Philharmonic Orchestra ausgewählte Werke von Brahms und Beethoven. Argerich interpretiert das Klavierkonzert Nr. 2 aus der Feder Beethovens, dessen 250. Geburtstag man in diesem Jahr feiert. Lahav Shani, gebürtiger Tel Avivi, Jahrgang 1989, wurde 2013 mit dem ersten Preis des Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs der Bamberger Symphoniker ausgezeichnet. Er bietet ein hochkarätiges Programm der deutschen Romantik aus der Lowy Concert Hall im Charles Bronfman Auditorium in Tel Aviv, das Musikliebhaber kostenlos online genießen können. https://bit.ly/2wKhpqY

Das heimliche Nationalgericht Shakshuka

Diese mediterrane Delikatesse ist ein Klassiker der Landesküche und einfach in der Zubereitung. „Shuk“ ist das hebräische Wort für Markt – klar ist also, woher das Eintopfgericht seinen Namen hat. Grundzutat ist eine deftige Sauce aus Tomaten, Chilischoten und würzigen Zwiebeln, in der Eier pochiert werden. Das Ganze wird mit Brot und der sämigen Sesampaste Tahini serviert. Die beste Art, Shakshuka zu essen, ist unter der ganzjährigen Sonne Israels, an einem der zahlreichen Straßenstände auf dem Markt auf einer Städtereise voller Aromen und sinnlicher Eindrücke. Shakshuka wird übrigens gern zum Frühstück serviert, doch auch beim (virtuellen) Abendessen mit Freunden ist es ein Genuss für Auge und Gaumen – in Israel wird es aus der Pfanne gegessen.

Zutaten

2 Esslöffel Olivenöl
1 Zwiebel, gehackt
1 rote Paprika, entkernt und gewürfelt
4 Knoblauchzehen, gehackt
2 Dosen gehackter Tomaten
6 Eier
2 Esslöffel frischer Koriander, gehackt
¾ Teelöffel Salz
1 Teelöffel Paprika
¼ Teelöffel schwarzer Pfeffer
1 Jalapeno (optional)

Und so wird es gemacht:
  • Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und Olivenöl in einer schweren ofenfesten Backform erhitzen. In Israel verwendet man üblicherweise feuerfeste Pfannen.
  • Zwiebel, Paprika und Jalapeno-Schoten kleinschneiden und braten, bis die Zwiebeln glasig sind.
  • Knoblauch fein hacken und mit Tomaten in die Pfanne geben.
  • Mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen.
  • Je nach Gusto kann man beim Abschmecken auch variieren und Kreuzkümmel sowie eine Prise Zucker hinzufügen; dies nimmt den Tomaten die Bitterkeit.
  • Die Masse aufkochen und dann Hitze reduzieren.
  • Für 10 bis 15 Minuten köcheln lassen.
  • Mit einem Esslöffel sechs kleine Mulden in die Masse drücken und jeweils ein Ei hineingeben.
  • Die Pfanne in den vorgeheizten Ofen stellen und garen, bis die Eier weiß gestockt sind.
  • Kurz vor dem Servieren frischen Koriander unterrühren.

Hier mehr dazu im Video: https://new.goisrael.com/de/Posts/Videos/culinary/22 (red)


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Dieter Putz

Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit knapp 20 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlags-Teams. Fast jedes geschriebene Wort das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





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