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Lufthansa: Verhandlung um Staatsbeteiligung


Carsten Spohr
Die Gespräche zwischen Lufthansa und der deutschen Bundesregierung um eine Staatsbeteiligung scheinen voranzukommen. 

Da die Lufthansa ihre Verkehrsleistung auf 5% reduzieren musste, werden rund zwei Drittel der weltweit Beschäftigten – 87.000 - in Kurzarbeit geschickt. Zudem wurden die Dividende gestrichen und Managementgehälter gekürzt. Das alles reicht aber nicht aus, um den Ertragseinbruch zu kompensieren. Daher werden jetzt auch Gespräche um eine staatliche Beteiligung geführt. Eine Mehrheitsbeteiligung sei allerdings ausgeschlossen, erklärte Vorstandschef Carsten Spohr in einem Interview mit dem „Spiegel“. Bei einer Staatshilfe komme es darauf an, die unternehmerische Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit zu behalten, so Spohr weiter.

Stärker als die Wettbewerber

Laut Spohr verfügte die Lufthansa bei Bilanzvorlage am 19. März einschließlich einer KfW-Kreditlinie über liquide Mittel von 5,1 Mrd. EUR. Zudem könne die Lufthansa Flugzeuge im Wert von 10 Milliarden Euro als Sicherheit bei Banken einbringen. "Unsere Bilanz ist stärker, die Eigentumsquote ist höher als bei fast allen unserer Wettbewerber", sagte Spohr. Man werde im Zweifel länger durchhalten als andere. (ag./red.)


  Lufthansa, Luftfahrt, Staatsbeteiligung, Corona, Liquidität


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Herausgeberin / Chefredakteurin

Elo Resch-Pilcik, Mitgründerin des Profi Reisen Verlags im Jahr 1992, kann sich selbst nach 24 Jahren Touristik - noch? - nicht auf eine einzelne Lieblingsdestination festlegen.





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