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ÖHV: „Regierung führt uns auf Schlachtbank“

Österreichs Hoteliers sehen sich durch die Budgetpläne der Regierung überproportional belastet. "Der Tourismus rettet Jahr für Jahr die Leistungsbilanz. Ich würde mein bestes Ross im Stall fit fürs Rennen machen. Die Regierungsparteien führen es lieber auf die Schlachtbank", so ÖHV-Generalsekretär Thomas Reisenzahn in einer Aussendung.

Kritik übt die Hoteliervereinigung nicht nur an der Flugticketsteuer und an der Kürzung des Budgets für die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT), sondern auch an der so genannten Wertpapier-KESt. Die Flugticketsteuer gefährde die Sanierung der AUA und bringe gleichzeitig kleinere Airlines und Flughäfen unter Druck. Für Urlauber wie Hoteliers stelle sich die "neue Bagatellsteuer" als Zusatzbelastung heraus. Für den Staatshaushalt fielen die erwarteten 60 Mio. EUR für das erste Jahr dagegen kaum ins Gewicht.

Ein Dorn im Auge ist der ÖHV weiters, dass es weder für die ÖHT noch für die Österreich Werbung eine Wertsicherung gebe. Das Budget werde in Jahresschritten um jeweils 1 Mio. EUR reduziert, Sonderförderungen für Schwerpunktaktionen etwa zur Förderung von Fahrradtourismus und Internet entfielen, beklagen die Hoteliers. "Gravierende" Auswirkungen auf die Finanzierung von Tourismusbetrieben fürchtet Reisenzahn durch die neue 25-prozentige Kursgewinnbesteuerung bei Wertpapieren. Die "Aktien-KESt" werde Fremdwährungskredite verteuern und somit die Renditen zusätzlich unter Druck bringen. (APA/red)


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Dieter Putz

Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit knapp 20 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlags-Teams. Fast jedes geschriebene Wort das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





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