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Krisenhinweise - powered by A3M für die Woche 3/4


Foto: fewerton / shutterstock.com
Neben den globalen Auswirkungen der Corona-Pandemie gehen andere Ereignisse weltweit oftmals unter. Krisenfrühwarn-Experte A3M stellt für uns daher bis auf weiteres wöchentlich einige der wichtigsten Krisen zusammen.

Tag der Einheit in der Ukraine:

Am heutigen Freitag, den 22.01., wird in der Ukraine der Tag der Einheit gefeiert. Es kann zu Demonstrationen kommen, die von gewaltsamen Zwischenfällen begleitet werden können.

Demonstration vor der US-Botschaft in Norwegen:

Außerdem erwarten Behörden heute eine Demonstration vor der US-Botschaft in Huseby (Oslo), die Berichten des US-amerikanischen OSAC zufolge um 14:30 Uhr beginnen soll. Örtliche Verkehrseinschränkungen sind nicht ausgeschlossen.

Auto-Demonstration auf Mallorca:

Nicht zuletzt auf Mallorca sind für heute Proteste angekündigt: Geplant ist eine Großdemonstration gegen die aktuellen Einschränkungen in der Gastronomie auf der Baleareninsel. Die Veranstaltung in Palma war nur genehmigt worden, nachdem die Demonstration als Auto-Konvoi angemeldet wurde. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und mit Operationen von Sicherheitskräften zu rechnen. Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich.

Oppositionspolitiker Nawalny ruft zu Demonstrationen in Russland auf:

Der momentan inhaftierte Oppositionspolitiker Alexej Nawalny hat zu Protesten gegen Präsident Putin aufgerufen. In Moskau ist deshalb am Samstag, den 23. Jänner 2021, mit Demonstrationen zu rechnen. Medienberichten zufolge hat die russische Staatsanwaltschaft unterdessen vor Protestaufrufen gewarnt. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist zu rechnen, lokale Verkehrseinschränkungen sind möglich. Auch gewaltsame Zwischenfälle können nicht ausgeschlossen werden.

Demonstration in Estland:

Auch in Tallinn kommt es am Samstag zu einer Demonstration gegen die Inhaftierung des russischen Oppositionspolitikers Nawalny. Örtliche Verkehrseinschränkungen sind nicht auszuschließen.

Demonstration gegen pandemiebedingte Einschränkungen in Tschechien:

In der tschechischen Stadt Pribram protestieren die Menschen am Samstag, 23. Jänner 2021 ebenfalls. Hier richtet sich die Demonstration gegen pandemiebedingte Einschränkungen.

Präsidentschaftswahlen in Portugal:

Am Sonntag, den 24. Jänner 2021, wählen die Bürgerinnen und Bürger in Portugal einen neuen Präsidenten. Im Vorfeld der Wahlen und nach der Verkündigung der Wahlergebnisse sind Demonstrationen möglich. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen, vor allem am Wahltag und nach der Verkündigung der Wahlergebnisse.

Jahrestag der Revolution 2011 in Ägypten:

Am 25. Jänner findet in Ägypten der Jahrestag der Revolution von 2011 statt. Im Zuge möglicher Demonstrationen ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen. Die Proteste können zu lokalen Verkehrseinschränkungen und gewaltsamen Zwischenfällen führen.

Tag der Republik in Indien:

Am 26.1. 2021 begehen die Inder den Tag der Republik. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist zu rechnen, auch Demonstrationen sind möglich. Diese können zu lokalen Verkehrseinschränkungen und gewaltsamen Zwischenfällen führen.

Generalstreik in Italien:

Am Freitag, 29. Jänner 2021 findet in Italien ein landesweiter Generalstreik statt. Zahlreiche Gewerkschaften aus verschiedenen Berufsfelder schlossen sich dem Streik bereits an. So wird beispielsweise bei der ENAV, die für die Teile der Flugnavigation zuständig ist, zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr und bei der Flugsicherungsbehörde ENAC zwischen 10:00 Uhr und 14:00 Uhr gestreikt. Es ist mit Einschränkungen im öffentlichen Leben, Verkehrsbehinderungen und erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen. Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich.

Reisende, die sich über diese und weitere Ereignisse informieren wollen, können die Global Monitoring App für Smartphones nutzen. Sie beinhaltet aktuelle Benachrichtigungen, Verhaltenshinweise und Warnungen und informiert aktiv über Gefahren am Standort oder Reiseort.

Verfügbar ist die App für iPhone und Android-Geräte. https://play.google.com /  https://itunes.apple.com (red) 


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Foto: privat

Autor/in:

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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