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Krisenhinweise - powered by A3M für die Woche 39/40


Foto: fewerton / shutterstock.com
Neben den globalen Auswirkungen der Corona-Pandemie gehen andere Ereignisse weltweit oftmals unter. Krisenfrühwarn-Experte A3M stellt für uns daher bis auf weiteres wöchentlich einige der wichtigsten Krisen zusammen.

Protestcamp in Mexiko-Stadt:

Am Mittwoch errichteten Gegner des mexikanischen Präsidenten vor dem Präsidentenpalast in Mexiko-Stadt ein Protestcamp. Die Demonstranten fordern den Rücktritt des Präsidenten. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und mit Operationen von Sicherheitskräften zu rechnen. Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich.

Kundgebungen in Deutschland durch Fridays for Future:

Am heutigen Freitag hat die Gruppe Fridays for Future zu mehr als 400 Demonstrationen in Deutschland aufgerufen. Die größten Einschränkungen sind in Berlin zu erwarten, wo um 11:00 Uhr am Brandenburger Tor, dem Potsdamer Platz und dem Washingtonplatz zeitgleich drei Demonstrationen mit insgesamt 18.000 erwarteten Teilnehmern beginnen sollen.

Demos in Chile und Kasachstan:

Ebenfalls heute kommt es in Santiago de Chile durch eine Demonstration gegen die chilenische Regierung möglicherweise zu Einschränkungen. Nicht zuletzt könnte es im kasachischen Almaty durch Demonstrationen verbotener Oppositionsgruppen möglicherweise zu Einschränkungen kommen. Die Proteste sollen um 19:00 Uhr beginnen.

Kommunalwahlen in Rumänien:

Am Sonntag (27.09.) finden in Rumänien Kommunalwahlen statt. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist besonders am Wahltag zu rechnen. Bereits im Vorfeld sind Demonstrationen möglich. Diese können zu lokalen Verkehrseinschränkungen führen. Zwischenfälle können nicht ausgeschlossen werden.

Jahrestag in Katalonien:

Anlässlich des Jahrestags des Unabhängigkeitsreferendums von 2017 am 1. Oktober muss in Katalonien mit Demonstrationen separatistischer Gruppen gerechnet werden. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist zu rechnen, Demonstrationen sind möglich. Diese können zu lokalen Verkehrseinschränkungen und gewaltsamen Zwischenfällen führen.

Proteste in Hong Kong und Unabhängigkeitstag in Nigeria:

Oppositionelle Gruppen aus Hongkong haben im Internet dazu aufgerufen, am chinesischen Nationalfeiertag am 1. Oktober mit einem Marsch gegen Polizeigewalt und für Demokratie zu protestieren. Am gleichen Tag wird in Nigeria der Unabhängigkeitstag begangen. In den vergangenen Jahren kam es bei solchen Terminen vermehrt zu Anschlägen.

Parlamentswahlen in Tschechien:

Am 2. und 3. Oktober finden in zahlreichen Verwaltungseinheiten Tschechiens Parlamentswahlen statt. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist besonders am Wahltag zu rechnen. Bereits im Vorfeld sind Demonstrationen möglich.

Reisende, die sich über diese und weitere Ereignisse informieren wollen, können die Global Monitoring App für Smartphones nutzen. Sie beinhaltet aktuelle Benachrichtigungen, Verhaltenshinweise und Warnungen und informiert aktiv über Gefahren am Standort oder Reiseort.

Verfügbar ist die App für iPhone und Android-Geräte. https://play.google.com /  https://itunes.apple.com (red) 


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Foto: privat

Autor/in:

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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