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Esterházy und Széchényi: zwei Adelsfamilien und ihre Schlösser


Foto: HTA
Das Schloss der Familie Széchenyi in Nagycenk
Foto: HTA
Einblick in das Leben des ungarischen Landadels im 18. und 19. Jahrhundert





Geschichte und Kultur treffen in den beiden majestätischen Schlössern Esterházy in Fertőd und Széchényi in Nagycenk aufeinander, die ihre Besucher in das Leben des Landadels im 18. und 19. Jahrhundert zurückversetzen. Beide Anlagen bieten sich als wunderbare Ausflugsziele während einer Städtereise nach Sopron an.

Schloss Esterházy 

Graf Miklós Esterházy, "der Prachtliebende", war nicht nur ein großer, ungarischer Geschichts- und Kulturpatron, er hinterließ seiner Heimat auch eines der schönsten Schlösser des Landes, das er im Zentrum der Kleinstadt Fertőd nahe dem Neusiedlersee nach dem Vorbild von Versailles erbauen ließ. Während der Glanzzeit des prachtvollen Baus (1768-1790) trafen sich hier die Familien des Hochadels zu Konzerten, Theateraufführungen, Bällen und zur Jagd. Schloss Esterházy war auch Wirkungsstätte des genialen Komponisten Joseph Haydn, den eine tiefe Freundschaft mit dem Grafen verband und der 20 Jahre lang für ihn arbeitete. Seine Musik ist bis heute regelmäßig im Schloss zu hören. Mit dem Tod von Miklós dem Prachtliebenden erlosch auch das glanzvolle Licht seiner Residenz, die zusehends verfiel. Heute erstrahlt das Schloss Esterházy nach umfassenden Renovierungsarbeiten in neuem Glanz und begeistert Besucher in seiner ursprünglichen Schönheit.

Schloss Széchenyi

Die Mitglieder der Familie Széchenyi machten sich als Politiker, Staatsmänner, hohe Geistliche und Soldaten verdient und erhielten dafür als Anerkennung den Grafentitel. Als standesgemäße Unterkunft ließen sie zu Ende des 18. Jahrhunderts ein spätbarockes Herrenhaus im Dorf Nagycenk, 14 Kilometer westlich von Fertőd, zu einem glanzvollen Schloss im Stil des Klassizismus ausbauen. Der Ingenieur und große Reformpolitiker Graf István Széchenyi, oft als "größter Ungar" bezeichnet, verlieh dem Gebäude schließlich sein heutiges Aussehen und ließ erstmals in Ungarn eine Gasbeleuchtung und moderne sanitäre Einrichtungen in einem Gebäude installieren. Wer sich intensiver mit der ungarischen Geschichte auseinandersetzen will, sollte unbedingt das Schlossmuseum besuchen. Sehenswert sind auch das Familienmausoleum und die 2,6 Kilometer lange Lindenallee, die gegenüber dem Schloss beginnt.

Kontakt für weitere Infos & Rückfragen:
Ungarisches Tourismusamt Kinga Farkas, Repräsentantin Deutschland & Österreich, Geschäftsentwicklung
Email: kinga.farkas@mtu.gov.hu


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Autor/in:

Herausgeberin / Chefredakteurin

Elo Resch-Pilcik, Mitgründerin des Profi Reisen Verlags im Jahr 1992, kann sich selbst nach 24 Jahren Touristik - noch? - nicht auf eine einzelne Lieblingsdestination festlegen.





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