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AUA: Betriebsrat sieht Bordpersonal-Sparpaket in Gefahr


AUA-Flotte am Flughafen Wien
Bereits im vergangenen Mai wurde im Rahmen des Rettungspakets für die Lufthansa-Tochter AUA ein Bordpersonal-Sparpaket fixiert. Doch nun droht die Vereinbarung doch zu scheitern. Knackpunkt sei der Ersatz von Stammpersonal durch Fremdpersonal.

Der Betriebsrat und das AUA-Management feilschen um die Details des Bordpersonal-Sparpakets. Die Belegschaftsvertreter warnten am Dienstag in einer Aussendung davor, dass die Umsetzung der Sparmaßnahmen in Gefahr sei. Strittig ist der Ersatz von Stammpersonal durch Fremdpersonal. 

"Auf den letzten Metern der Umsetzung drohen wir nun zu scheitern, weil sich das Management an einzelne Bedingungen, die ausgemacht waren, nicht mehr gebunden fühlt", so AUA-Bordbetriebsratsvorsitzender Rainer Stratberger.

Es sei "unsinnig, wenn einerseits das Stammpersonal durch Kurzarbeit erhebliche Einbußen erleidet, aber andererseits viel Geld für den Einsatz von Fremdpersonal bzw. der Anmietung von fremden Flugzeugen in die Hand genommen wird". Der Belegschaftsvertreter warnte vor dem Risiko, dass die AUA wegen einer fehlenden Betriebsvereinbarung die Kurzarbeit-Förderungen des Arbeitsmarktservice (AMS) zurückzahlen müsse.

Der Betriebsrat hatte zuletzt den Abschluss einer Betriebsvereinbarung verweigert, mit der die Arbeitszeiten für das AUA-Bordpersonal neu geregelt werden sollten. "Natürlich stehen wir zu unseren Zusagen und dem Sparpaket, aber das muss für beide Seiten gelten", so der Betriebsratsvorsitzende. (APA / red)


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Foto: privat

Autor/in:

Julia Trillsam hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien studiert. Jetzt ist sie bereit, die Welt zu bereisen. Je sonniger die Destination, desto schneller sind ihre Koffer gepackt.





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