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Schengen-Einreise: Einfacher, aber teurer
Seit Sonntag, 2. Februar 2020, kann ein 90-Tage-Visum schon sechs statt wie bisher erst drei Monate im Voraus beantragt werden.
Die neuen Visaregelungen sollen Menschen aus vielen Nicht-EU-Ländern kurzzeitige Aufenthalte im Schengenraum erleichtern. Seit Sonntag kann ein 90-Tage-Visum etwa schon sechs statt wie bisher erst drei Monate im Voraus beantragt werden, wie die EU-Kommission am Montag mitteilte. Außerdem sollen Anträge in vielen Fällen elektronisch möglich und Visa für mehrmalige Einreisen leichter zugänglich sein. Zugleich wurde die Visagebühr von 60 auf 80 EUR erhöht.
Derzeit müssen Bürger aus insgesamt 105 Nicht-EU-Ländern ein Visum beantragen, wenn sie in den Schengenraum einreisen wollen. Diesem gehören neben 22-EU-Staaten auch Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz an.
Mehr Möglichkeiten für die EU
Nachteile könnten Menschen entstehen, deren Herkunftsländer aus Sicht der EU nicht bei der Rücknahme abgelehnter Asylbewerber kooperieren: Die neuen Regelungen erlauben es der EU, die Visavergabe hier künftig an bestimmte Bedingungen zu knüpfen. So könnten Reisende aus nicht kooperativen Staaten bald länger auf ihr Visum warten oder mehr dafür bezahlen müssen. EU-Parlament und Rat hatten den Änderungen bereits im Sommer zugestimmt. (APA/red)
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Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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