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Update Hurrikan "Irma"

Aufgrund der in rascher Folge aus verschiedenen Richtungen eintreffenden Mitteilungen zum Thema "Irma" publiziert tip-online ab nun eine Sammelmeldung, die laufend aktualisiert wird.

Der Hurrikan wurde mittlerweile zum Tropensturm herabgestuft, die Gefahr für Florida und seine Nachbarstaaten ist aber deshalb noch nicht gebannt.

Entwarnung für "José"

Die gute Nachricht vorweg: "Irmas" Nachfolgesturm mit dem Namen "José", von dem befürchtet wurde, dass er sich auf demselben Pfad wie "Irma" fortbewegen und damit die Notsituation der betroffenen Inseln weiter verschärfen würde, hat sich unterdessen abgeschwächt und einen nördlichen Kurs eingeschlagen.

Schwer getroffene Inseln 

Schwere Schäden gab es auf Anguilla, Antigua & Barbuda, St. Kitts & Nevis, St.-Martin, St. Barths und auf den Jungferninseln sowie auf Puerto Rico. Barbuda soll nach dem Wirbelwind praktisch unbewohnbar zurückgeblieben sein, auch auf Saint-Martin hat "Irma" schlimmste Verwüstungen hinterlassen.

Dominikanische Republik / Haiti

Hispanola wurde vom nördlich vorbeiziehenden Wirbelsturm zwar in Mitleidenschaft gezogen, aber nicht mit voller Wucht getroffen. Nach Mitteilung des Tourist Boards der Dominikanischen Republik kehrt der Inselstaat bereits zur Normalität zurück. 50% der Flüge wurden bereits wieder aufgenommen. Die Hotels in den touristischen Gebieten wie Punta Cana / Bávaro, La Romana und Santo Domingo sowie in Puerto Plata und Samaná wurden nicht betroffen und haben wieder ihren Normalbetrieb aufgenommen.

Kuba

In Kuba hat "Irma" in der nördlichen Inselmitte und an der Westküste, insbesondere in den Provinzen Villa Clara und Matanzas, gewütet, unterwegs aber an Kraft verloren und wurde auf Sturmstärke 4 heruntergestuft. Die Insel soll "glimpflich davongekommen" sein. Aus der Provinz Holguin liegen laut Mitteilung von TUI bislang keine Schadensmeldungen vor, der örtliche Flughafen ist wieder geöffnet. Von Havanna werden schwere Überflutungen berichtet, die Uferpromenade Malecon wurde von meterhohen Wellen überrollt. Die Altstadt steht hüfthoch unter Wasser.

Jamaika

meldet keine Schäden.

Dominica

meldet keine Schäden, lediglich während "Irmas" und "Josés" Durchzug kräftigen Regen und Wind.

Florida

Schwere Schäden hat "Irma" auf den Florida Keys angerichtet und die Inseln zum Teil überflutet zurückgelassen. Der Zustand der 42 Brücken, mit denen die Inseln verbunden sind, wird erst noch überprüft. Statt wie erwartet entlang der Westküste Richtung Tampa weiter zu ziehen, hat "Irma" weiter östlich Kurs auf Orlando genommen. An der Golfküste ging das Wasser dramatisch zurück, was eine bevorstehende Sturmflut ankündigt, die jedoch weniger gewaltig als ursprünglich erwartet an Land treffen dürfte. Im Miami haben sich etliche Straßen unterdessen in regelrechte Flüsse verwandelt. Auch Jacksonville wurde von Wassermassen überflutet.

Georgia & Alabama

Auch in den Nachbarstaaten Floridas wurde der Notstand ausgerufen. Trotz des Abschwächens des Sturms bereiten sich Küstenstädte wie Savannah und Charleston auf Überschwemmungen vor.

Meldungen der Veranstalter

Thomas Cook informiert darüber, dass derzeit in Kuba und Florida urlaubende Kunden vorsorglich in alternativen Unterkünften untergebracht wurden. Für Anreisen in die Dominikanische Republik und nach Kuba werden bis 12. 9., für Florida und die Bahamas bis 15. 9. kostenfreie Umbuchungen oder Stornierungen ermöglicht. Die Gäste in den potenziell betroffenen Destinationen werden vor Ort von der Reiseleitung und dem Connected Service über „Irma“ und die aktuellen Entwicklungen informiert. Die Reiseleitung vor Ort ist in ständigem Kontakt mit den Behörden und bereitet sich auf eventuelle und bereits stattfindende Evakuierungen unter anderem mit alternativen Unterbringungen vor.

TUI holt Urlauber aus Kuba zurück und sagt Reisen bis 18. 9. ab. Vor Florida-Reisen wird bis 14. 9. dringend abgeraten, kostenlos werden Umbuchungen und Stornierungen eingeräumt. Deutsche und österreichische Urlauber auf Kuba, vor allem an der Nordküste rund um Varadero, werden so schnell wie möglich nach Hause geholt. Reisen nach Varadero mit Anreisedatum bis einschließlich 18. 9. werden abgesagt. Betroffene Gäste werden aktiv kontaktiert und bekommen ihren Reisepreis zurückerstattet. TUI-Gäste in den von "Irma" heimgesuchten Regionen Floridas wurden in Hotels in Orlando und Charlotte untergebracht und verpflegt.

DER Touristik erweiterte ebenfalls seine Storno-Regelung für Florida-Reisende. Kostenlose Umbuchungen und Stornierungen sind bis einschließlich kommenden Freitag möglich, für Ankünfte auf den Florida Keys bis Sonntag kommender Woche, wie das Unternehmen mitteilt. (red)

 

 


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Autor/in:

Freie Redakteurin / Senior Editor

Ist seit 1995 Mitglied des Redaktionsteams und genießt die sitzende Tätigkeit am Computer, die ihr den nötigen Ausgleich für ihre täglichen Hundespaziergänge und Qigong-Übungen verschafft.




Touristiknews des Tages
18 August 2019


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