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TUIfly: Totalausfall am Freitag

Die Krankmeldungen des Kabinenpersonals bei TUIfly nehmen überhand, so dass das Unternehmen für Freitag, 7. Oktober, alle Flüge streichen muss.

Seit Bekanntwerden der Pläne, TUIfly und Teile der airberlin zu einer gemeinsamen Ferienfluggesellschaft zu verschmelzen, reagiert das Flugpersonal laut Gewerkschaft mit Krankenständen. Für Rückflüge aus den Feriengebieten hat die Konzernmutter TUI – wie schon in den vergangenen Tagen – Flugzeuge anderer Airlines gechartert. Allein für den heutigen Freitag müssen 108 Verbindungen gecancelt werden. Bereits am Donnerstag habe TUIfly keinen einzigen der geplanten 90 Flüge für airberlin durchgeführt, berichtet airberlin-Sprecher Uwe Kattwinkel im Gespräch mit der dpa. Nach einem Aufruf an andere Airline-Crews konnte airberlin 30 Flüge abwickeln, 60 wurden gestrichen.

Auch für die nächsten Tage ist mit weiteren Ausfällen zu rechnen. 

"Höhere Gewalt?"

Laut Einschätzung der TUI würden aus den Verspätungen und Ausfällen der TUIfly keine Entschädigungs- bzw. Schadenersatzansprüche erwachsen, da es sich bei den "massenhaften und äußerst kurzfristigen Krankmeldungen um einen außergewöhnlichen und nicht vermeidbaren Umstand im Sinne von höherer Gewalt" handle. Nach Ansicht von Fluggastrechtsexperten zählen Krankheitswellen zum Unternehmensrisiko, das eine Fluglinie jederzeit einkalkulieren müsse. (red.)

 


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Autor/in:

Herausgeberin / Chefredakteurin

Elo Resch-Pilcik, Mitgründerin des Profi Reisen Verlags im Jahr 1992, kann sich selbst nach 24 Jahren Touristik - noch? - nicht auf eine einzelne Lieblingsdestination festlegen.





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