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Ende der Bestpreisklausel auf Buchungsplattformen

Die von der heimischen Hotellerie jahrelang bekämpfte Bestpreisklausel auf Hotel-Buchungsplattformen ist passe. 

Am Dienstag hat der Ministerrat eine entsprechende Gesetzesnovelle auf den Weg gebracht, im Herbst soll sie im Parlament beschlossen werden und bis Ende des Jahres in Kraft treten. Hoteliers dürfen künftig ihre Preise selbst gestalten und auf der eigenen Homepage auch billiger anbieten.

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner sieht damit die „unternehmerische Freiheit" der Hoteliers gestärkt, wie er in einer Aussendung mitteilte.

"Derzeit sind Plattformbetreiber bevorteilt, die weitreichende Forderungen gegenüber Hotelbetreibern stellen konnten. Die Buchungsplattformen verlangen nicht nur hohe Provisionen, sondern stellen für die Auflistung auch umfangreiche weitere Bedingungen wie zum Beispiel Bestpreisklauseln", so der Minister.

Wirtschaftskammer und Hoteliervereinigung begrüßen die geplanten Änderungen; die Plattform Booking.com hat zuletzt vergangene Woche Kritik an zu hohen Provisionen zurückgewiesen und die Novelle kritisiert.

Jede vierte Unterkunft wird in Österreich über Hotelbuchungsplattformen wie Booking.com oder HRS gebucht. (APA/red)


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Dieter Putz

Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit knapp 20 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlags-Teams. Fast jedes geschriebene Wort das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





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