Krisenhinweise - powered by A3M für die Woche 32/33


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Krisenfrühwarn-Experte A3M stellt für uns wieder die wichtigsten Geschehnisse der nächsten Woche zusammen.

Antiregierungsproteste in Argentinien:

Mehrere Gruppen haben unter dem Motto "Pan, Tierra, Techo y Trabajo" für heute zu einem Protestzug gegen die Sparmaßnahmen der Regierung aufgerufen. Der Protestzug soll von der Basilika im Stadtteil Liniers zum Palza de Mayo in Buenos Aires ziehen. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und mit Operationen von Sicherheitskräften zu rechnen. Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich. Reisende sollten Vorsicht walten lassen, Demonstrationen, Straßenblockaden, Menschenansammlungen und Aufmärsche von Sicherheitskräften weiträumig meiden sowie Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen.

Amtseinführung des Präsidenten in Kolumbien:

Darüber hinaus findet die Amtseinführung des kolumbianischen Präsidenten in Cali statt. In diesem Kontext werden die Sicherheitsvorkehrungen in der Stadt erhöht. In Cali und allen größeren Städten des Landes ist mit Demonstrationen zu rechnen. Angekündigt wurden Demonstrationen unter anderem in Barranquilla, Bogotá und Cali. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist zu rechnen, Demonstrationen sind möglich. Diese können zu lokalen Verkehrseinschränkungen und gewaltsamen Zwischenfällen führen. Reisende sollten Demonstrationen und Proteste meiden, in der Nähe von politischen Veranstaltungen und Einrichtungen erhöhte Vorsicht walten lassen sowie Anweisungen der Behörden befolgen.

Airline-Streik in Norwegen:

Lokalen Meldungen zufolge sind die Verhandlungen zwischen der Fluglinie SAS und der Gewerkschaft des Kabinenpersonals gescheitert. Die Gewerkschaft hat für morgen zu einem Streik aufgerufen. Insgesamt könnten 468 Angestellte sich an dem Streik beteiligen. Im Fall von Streikmaßnahmen ist mit größeren Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Verspätungen und Flugausfälle sind zu erwarten. Auch vor und nach den offiziellen Streikzeiten kann es aus organisatorischen Gründen zu Einschränkungen kommen. Reisende sollten Verspätungen in ihrer Reiseplanung berücksichtigen und sich vor Antritt ihrer Reise bei ihrer Fluglinie oder ihrem Reiseveranstalter nach den aktuellen Fluginformationen erkundigen.

Regierungsfeindlicher Protest in Sachsen:

Im sächsischen Plauen in Deutschland soll zudem morgen eine regierungskritische Demonstration stattfinden; die Organisatoren rechnen mit Tausenden von Teilnehmern aus dem ganzen Land. Örtliche Verkehrseinschränkungen sind möglich. Reisende sollten Demonstrationen grundsätzlich meiden und Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen.

Bahn-Streik in England:

Reisende, die sich im Vereinigten Königreich befinden oder dort hinreisen, sollten nach wie vor beachten, dass es am Samstag zu einem Streik bei East Midland Railway von 7 bis 19 Uhr kommen wird. Weitere kurzfristige Streiks sind bis Freitag geplant.

Arbeitsniederlegung in südindischer Region:

Lokale Organisationen haben für Donnerstag einen Streik in ganz Karnataka im Süden indischen Subkontinents ausgerufen. Bauernverbände haben zudem damit gedroht, am Kempegowda International Airport (BLR) und am geplanten Tagungsort Proteste zu veranstalten, sollte der Ministerpräsident von Tamil Nadu den Bundesstaat besuchen. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und mit Operationen von Sicherheitskräften zu rechnen. Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind möglich. Reisende sollten Vorsicht walten lassen, Demonstrationen, Straßenblockaden, Menschenansammlungen und Aufmärsche von Sicherheitskräften weiträumig meiden sowie Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen.

Präsidentschaftswahlen in Sambia:

Ebenfalls am Donnerstag finden in Sambia Präsidentschaftswahlen statt. Im Vorfeld der Wahlen und nach der Verkündigung der Wahlergebnisse sind Proteste möglich. Gewaltsame Zwischenfälle können nicht ausgeschlossen werden. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen, vor allem am Wahltag und nach der Verkündigung der Wahlergebnisse. Reisende sollten sich über lokale Medien zur aktuellen Lage vor Ort informieren, Demonstrationen, Wahlkampfveranstaltungen, sowie Partei- und Wahlbüros meiden, Vorsicht walten lassen und Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen. (red)


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Autor/in:

Freie Journalistin

Christiane Reitshammer war von 2003 bis 2012 fix im Team als Redakteurin und Chefin vom Dienst. Als freie Journalistin ist sie nicht nur gerne für „tip“ und „reisetipps“ unterwegs, sondern unterstützt auch regelmäßig die Redaktion im Print, online und in den Sozialen Medien.





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