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vir fordert branchenübergreifenden Ansatz
vir - Verband Internet Reisevertrieb – will sich künftig auch für Nicht-Online-Unternehmen öffnen, mit dem Ziel, branchenübergreifendes Denken in Touristik und Politik zu etablieren.
Die ursprüngliche Aufgabe des vir sah Vorstand Michael Buller in der Lobby-Arbeit. Heute gehen die Aktivitäten darüber weit hinaus. Dazu zählt beispielsweise die Auseinandersetzung mit den EU-Gremien in Brüssel, bei denen Buller versucht, Aufklärungsarbeit zu leisten.
„Die Frage ist, kann man noch trennen, was on- und offline, was Tourismus oder eine andere Branche ist?“, erläutert Buller im Gespräch mit tip.
Der vir habe Kompetenz in der Touristik und im digitalen Bereich und fordert aus diesem Grund zu einem brancheübergreifenden Ansatz auf, vor dessen Hintergrund er sich auch für Nicht-Online-Unternehmen öffnen will. Einer Strukturänderung müssen die Vollmitglieder, Portale und OTAs, die einen Großteil der Finanzierung tragen, allerdings zustimmen. Derzeit werde nach einem Termin gesucht, um „Nägel mit Köpfen“ zu machen. Ziel sei die Umsetzung mit 1. Jänner 2017.
„Ich würde mir wünschen, dass die Branchegrenzen verschwimmen. Bei der Vernetzung gibt es keine klare Trennung mehr“, zeigt Buller eine künftige Stoßrichtung auf.
Mehr dazu im aktuellen tip. (red)
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Autor/in:
Michaela Trpin
Redakteurin / Senior Editor
Michaela Trpin hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Crossmediale Marketingkommunikation studiert und versteht es, ihre im Bachelor- und Masterstudium erlernten Kenntnisse mit der Praxis zu verknüpfen. Ihre Leidenschaft fürs Schreiben und Reisen hat sie, als Teil der Redaktion, zum Beruf gemacht. Im Verlag betreut sie die Themen Karibik, Lateinamerika und Luxusreisen.
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