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Heimische Unternehmen sollen sich am chinesischen Markt positionieren

Chinas Wirtschaft ist im Umbruch. Laut Handelsdelegiertem Christian Schierer konsolidiere sich die Volksrepublik zurzeit – eine Chance für österreichische Unternehmen.

Trotz der Entwicklungen am chinesischen Finanzmarkt und Chinas Schuldenproblemen seien die Wirtschaftsraten laut Schierer stabil. Chinas Wachstum sei auf knapp unter 7% zurückgefallen – ein Wert, von dem Europa nur träumen kann. Zwar sei die chinesische Rechtssicherheit zu kritisieren, eine Kapitalflucht sei aber vorhanden, ausgelöst durch Antikorruptionsmaßnahmen der Regierung in Peking.

Chancen für Luxusgüter

Derzeit gehen nur rund 2,5% der heimischen Exporte nach China, im Jahr 2015 beliefen sich die Ausfuhren auf mehr als 3,5 Mrd. EUR. Damit nimmt China den zehnten Rang der wichtigsten Exportländer für österreichische Firmen ein. Laut Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl sollen die heimischen Exporte bis 2022 verdoppelt werden. Laut Schierer hat Österreich neben den traditionellen Bereichen Maschinen- und Automotiv, Abgas-, Abwasser- und Umwelttechnologien vor allem in den Nischenbereichen gute Chancen sich zu positionieren. China sei einer der wichtigsten Märkte für Luxusartikel und habe einer Studie zufolge im Vorjahr 31% der weltweiten Luxusgüter gekauft.

Aus für Billigwaren

Darüber hinaus versucht die Volksrepublik Weltmarktführer bei vielen neuen Technologien und innovativen Produkten zu werden. Hinzu kommt, dass China bereits über Großprojekte im Transportwesen an der logistischen Verknüpfung des Landes mit dem Westen arbeitet. Dabei beruft es sich auf die Tradition der alten Seidenstraße. Es geht um den Aufbau von Handelswegen, die von China bis nach Europa reichen. Schierer ist davon überzeugt, dass sich das Land künftig von „Billigwaren“ entfernen und „Made in China“ in einem Zeitraum von fünf Jahren als Gütesiegel geführt werde. (apa/red)


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Foto: Michaela Trpin

Autor/in:

Redakteurin / Senior Editor

Michaela Trpin hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Crossmediale Marketingkommunikation studiert und versteht es, ihre im Bachelor- und Masterstudium erlernten Kenntnisse mit der Praxis zu verknüpfen. Ihre Leidenschaft fürs Schreiben und Reisen hat sie, als Teil der Redaktion, zum Beruf gemacht. Im Verlag betreut sie die Themen Karibik, Lateinamerika und Luxusreisen.





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