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AGA Urlaubstipps

Die Allianz Global Assistance warnt vor leichtsinnigen Urlaubseinkäufen, gefälschten Arzneimitteln und Falschgeld.

Fälschungen betreffen unter anderem die Bereiche Kleidung, Kosmetik, Geldscheine oder Medikamente in zahlreichen Ländern. Die Zollkontrollen in der EU werden verschärft, denn der Kampf gegen Fälschungen hat bei den Behörden hohe Priorität. Betrügerische Imitate In der Europäischen Union stellt der Erwerb von Fälschungen einen Straftatbestand dar, der mit einer Geldstrafe oder gar Inhaftierung geahndet werden kann. Auch wenn die Artikel in gutem Glauben gekauft wurden. Im Notfall hilft die 24h Notrufzentrale des Reiseversicherers ihren Kunden, die Opfer von Fälschern geworden sind, weltweit bei Haft und Haftandrohung und organisiert einen Anwalt oder Dolmetsch-Service.

Folgende Warnzeichen sollten beachtet werden:

  • Straßenverkäufer und Stände im Hinterhof meiden.
  • Der Preis ist zu niedrig, der Händler akzeptiert nur Bargeld und gibt keine Verkaufsquittung.
  • Die Qualität lässt zu wünschen übrig - Fabrikationsfehler, unsauber gearbeitete Nähte, ein falsch geschriebenes oder schlecht gedrucktes Etikett.
  • Die Verpackung erfolgt in billigem Plastik und ohne Echtheitsnachweis.
Gefälschte Medikamente

Dramatische Folgen kann die Einnahme von gefälschten Arzneimitteln haben. Rezeptpflichtigen Medikamenten, die man via Internet erwirbt, fehlt oft die Wirksamkeit oder sie enthalten sogar toxische Substanzen. Laut Angaben der österreichischen Arzneimittelbehörde AGES MEA waren 95% der zuletzt von den Behörden aufgegriffenen rezeptpflichtigen Medikamente aus dem Internet Fälschungen.

„Wer auf Reisen erkrankt oder einen Unfall erleidet, sollte Arzt oder Krankenhaus aufsuchen und verschriebene Medikamente nur vom Mediziner direkt oder von der Apotheke vor Ort beziehen“, rät Allianz Global Assistance.

Ein privater Reiseschutz kann dabei absolut hilfreich sein, denn er ersetzt diverse Heilkosten. Wer am Reiseziel Verständigungsprobleme hat und daher unsicher ist, ob Arzt oder Apotheker das richtige Medikament verschreiben, erhält außerdem telefonische Rund-um-die Uhr-Hilfe vom Allianz Global Assistance-Team.

Geldwechsel

Dringend abzuraten ist vom Geldwechseln „auf der Straße“, warnt Allianz Global Assistance. Weltweit wurden im ersten Halbjahr 2015 beispielsweise mehr als 450.000 „Euro-Blüten“ aus dem Verkehr gezogen. Wer nicht schon zu Hause Geld wechseln möchte, sollte dies bei einem Bankautomaten oder einer autorisierten Wechselstube tun. Empfehlenswert ist es, kleine Geldscheine dabei zu haben. (red)


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Autor/in:

Redakteurin / Senior Editor

Klaudia Wagner, seit 2002 im Tourismus tätig, verstärkt das Team seit August 2014. Neben Reisen steht Sport mittlerweile ganz oben auf der Liste.





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