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Air Berlin verlässt AEA

Air Berlin hat heute ihre Mitgliedschaft in der Association of European Airlines (AEA) gekündigt. 

Die Fluggesellschaft reagierte damit auf offensichtlich zu Tage tretende Diskrepanzen in der gemeinsamen Interessensvertretung der großen europäischen Fluggesellschaften.

"Wir sehen keine Zukunft in einer protektionistischen Luftverkehrspolitik in Europa. Im Gegenteil: die Liberalisierung zwischenstaatlicher Abkommen wird eine weitere Konsolidierung sowie neue, innovative Geschäftsmodelle fördern, und somit allen Fluggästen zu Gute kommen. Mit ihrer aktuellen Ausrichtung und Interessensvertretung kommt die AEA diesen Ideen nicht nach, sondern lässt sich von Fluggesellschaften treiben, die eine neue Mauer um Europa bauen wollen", sagte Air Berlin CEO Stefan Pichler.

Er sei fest davon überzeugt, dass neue Investitionen in die europäische Luftverkehrswirtschaft - zum Beispiel aus anderen Regionen der Welt - nicht nur viele Arbeitsplätze erhalten werden, sondern auch neue schaffen. Mehr Wettbewerb werde Fluggästen mehr Auswahl und attraktivere Serviceleistungen bieten und langfristig ein Wachstum und zusätzliche Verkehrsanbindungen fördern, so Pichler weiter.

Air Berlin werde sich jedoch auch weiterhin auf europäischer Ebene in der Luftverkehrspolitik engagieren und nun mit eigenen Initiativen in Brüssel aktiv. (red)


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Dieter Putz

Autor/in:

Redakteur / Managing Editor

Dieter ist seit knapp 20 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlags-Teams. Fast jedes geschriebene Wort das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.





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