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Keine Abschaffung der Flugticket-Steuer
Trotz heftiger Kritik der Fluggesellschaften hält der deutsche Bundestag an der Ticketsteuer fest, verzichtet allerdings auf die fällige Erhöhung der Abgabe im kommenden Jahr.
Einen entsprechenden Beschluss fasste das Parlament am Donnerstagabend mit der Mehrheit der schwarz-gelben deutschen Koalition. Die Fluglinien pochen auf eine vollständige Abschaffung der Steuer. Ihrer Ansicht nach führt die Abgabe zu einer massiven Verzerrung des internationalen Wettbewerbs.
Seit dem vergangenen Jahr wird für Starts in Deutschland die so genannte Luftverkehrssteuer erhoben. Durch diese Abgabe und durch die Einbeziehung des Luftverkehrs in den EU-weiten Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten soll die Branche jedes Jahr 1 Mrd. EUR zur Sanierung des Bundeshaushalts beitragen.
Bisher mussten die Airlines aber keine Verschmutzungs-Zertifikate erwerben, weshalb die in diesem Jahr gesenkten Sätze der Ticketsteuer im Gegenzug wieder angehoben werden müssten – doch darauf verzichtet die Koalition. So sollen im Inland und auf Kurzstrecken weiterhin 7,50 EUR statt ursprünglich 8,00 EUR fällig werden, für Mittelstrecken 23,43 EUR, für fernere Ziele 42,18 EUR. (APA / red)
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Autor/in:
Dieter Putz
Redakteur / Managing Editor
Dieter ist seit 25 Jahren wichtiger Teil des Profi Reisen Verlag-Teams. Fast jedes geschriebene Wort, das die Redaktion verlässt, geht über seinen Schreibtisch.
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7 August 2026
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